In Salzburg bekommt bekanntlich sogar ein Affentor noch rechtzeitig vor den Festspielen einen neuen Standort. Bewegung ist alles, Flexibilität eine Tugend. In Kärnten hingegen bleibt man lieber standhaft. Dort würde man eher den Scheuch mit nassen Fetzen in die Prärie jagen, als tatsächlich jemanden aus dem Kreis der Wichtigkeit unter dem Lindwurm zu verabschieden, raunt es aus gewöhnlich gut informierten Kreisen der alpenländischen Südrepublik.
Man weiß dort eben, wer bleiben darf und wer nicht. Die Leilei kennen ihre Leute. Außerdem ist gerade nicht Fasching, also fehlt der passende Anlass für Maskenwechsel. Und überhaupt: Wozu aufregen, wenn es doch den großen Rettungsschirm gibt? Einen, unter dem erstaunlich viele Platz finden – unabhängig von Wetter, Verantwortung oder politischer Hygiene.
So bleibt alles, wie es ist. Das Affentor zieht um, die Rollen bleiben verteilt, und der Rettungsschirm spannt sich weiter über das Land. Man muss nur wissen, wo man stehen darf, um nicht nass zu werden.

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Chefdokka!
Meinst Du das politisch gesehen, oder geografisch, oder sprachlich oder nur gesangstechnisch, mit den springenden Fischalan im Bach?
Gehört Kärnten überhaupt noch zu Österreich?