Pensionisten an die Macht

Pensionisten an die Macht

In manchen Salzburger Gemeinden scheint die Politik eine exklusive Seniorenveranstaltung zu sein. Bestes Beispiel: Lamprechtshausen, wo alle Fraktionen stolz ihre Rentner an der Spitze präsentieren. Wer braucht schon junge Köpfe mit frischen Ideen, wenn man auch den klassischen „Es-war-schon-immer-so“-Ansatz wählen kann?

Visionäre Pläne? Na, die werden hier eher mit einem müden Lächeln abgetan – schließlich bleibt genügend Zeit, sich nicht mehr um die langfristigen Folgen der eigenen Entscheidungen kümmern zu müssen. Und wenn diese sich als suboptimal herausstellen? Ach, das regelt schon die nächste Generation. Oder eben nicht.

Der wahre Vorteil? Diese Herren und Damen haben tagsüber viel Zeit für Sitzungen, während die berufstätige Bevölkerung abends schuften muss, um mitzuhalten. Aber keine Sorge, irgendwann sorgt die Biologie dafür, dass auch diese „Märchenerzähler“ in den wohlverdienten Ruhestand der Ewigkeit abtreten.


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1 Kommentar zu "Pensionisten an die Macht"

  1. Hanns Mayr Hanns Mayr | 31. Oktober 2013 um 10:31 |

    Da bin ich dann mit meinen 42 Jahren im schönen Lampelhausen ganz einfach zu jung, um in die Gemeindepolitik zu gehen. Vielleicht kommt ja vor den nächsten Gemeideratswahlen noch eine Grüpnpartei dazu, dort sind dann vielleicht auch unter 50ig-jährige Gemeindepolitiker erlaubt?

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