Das Geld ist knapp im Land Salzburg – also denkt man historisch. Landeshauptfrau Karoline Edtstadler liebäugelt mit einem neuen Salzburger Pfennig. Eine Münze nach altem Vorbild soll helfen – Geschichte als Sparmaßnahme.
Uneinigkeit herrscht nur bei der Rückseite der neuen Münze: Landeswappen oder doch gleich Marlene Svazek? Beiden politischen Lagern gefällt die Idee erstaunlich gut. Endlich etwas Handfestes, das Gewicht hat – im Unterschied zu manchem Argument.
Dabei ist der Salzburger Pfennig keine Erfindung der Gegenwart. Bereits 996 erhielt Erzbischof Hartwig von Kaiser Otto III. das Münzrecht samt Markt- und Mautprivilegien. Geld prägen hieß Macht zeigen, Eigenständigkeit sichern und Einnahmen lukrieren. Davon träumt man offenbar noch heute.
Ob der neue Pfennig allerdings mehr kann als nostalgisch glänzen, bleibt offen. Geschichte lässt sich gut prägen – Haushaltslöcher eher nicht.

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