Der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz soll im Verwaltungsapparat des Landes Salzburg die Effizienz steigern und einen Personalabbau begünstigen. Zumindest wenn es nach Landeshauptfrau Karoline Edtstadler geht. KI statt menschliche Mitarbeitende bringt jedoch Probleme mit sich. Jetzt im So. Wochenkommentar.
Von Manuel Prodinger
Das Budgetloch sei groß und es müsse gespart werden, das sagt zumindest die türkis-blaue Landesregierung. Wenn es nach Landeshauptfrau Karoline Edtstadler geht, soll jede dritte Stelle im Verwaltungsapparat nicht mehr nachbesetzt werden. Argumentiert wurde dies neben den Budgetproblemen auch mit einer Effizienzsteigerung durch Künstliche Intelligenz. Jedoch kann diese nur beschränkt eingesetzt werden. So schreibt das Land Salzburg auf seiner Webseite, dass sie KI im Recruiting nutzen. Dies bezieht sich aber nur auf die Vereinfachung von Prozessen, wie beispielsweise der Erstellung einer Stellenausschreibung. Entscheidungen über Bewerbungen treffen auch hier ausschließlich Menschen.
Der Einsatz von KI in Verwaltungsbehörden ist außerdem nur selten explizit gesetzlich geregelt. Das Handeln der Verwaltung muss für die Bürgerinnen und Bürger berechenbar sein, was jedoch bei Verwendung von KI schwierig ist. Speziell die Verarbeitung von personenbezogenen Daten muss gerechtfertigt werden. All die damit verbundenen bürokratischen Arbeiten sowie die Betreuung der KI-Systeme brauchen Personal und verursachen Kosten. Statt Künstliche Intelligenz also als Ersatz für Mitarbeitende einzusetzen, sollte der Fokus darauf liegen, den effektiven Umgang mit diesen Systemen zu schulen.
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