CRIMINALE SALZBURG 2026
Die Stadt:Bibliothek Salzburg lud am 7. Mai zu einem ebenso informativen wie unterhaltsamen Krimiabend in die Panoramabar.

Von Karl Traintinger
Mit der Verleihung des Bloody Cover, des besten Buchcovers 2026, sowie Lesungen von Eva Almstädt und Romy Fölck wurde dem Publikum ein abwechslungsreiches Programm geboten, das Buchgestaltung und Spannungsliteratur auf gelungene Weise miteinander verband.
Bloody Cover 2026
Den Auftakt machte Angela Eßer mit der Verleihung des Bloody Cover, der das beste Buchcover eines Krimis auszeichnet. In einer anschaulichen Präsentation spannte sie einen Bogen von der Geschichte des Buchcovers über die zwölf nominierten Titel bis hin zum Sieger. Dabei wurde deutlich, wie stark visuelle Gestaltung zur Wirkung eines Buches beiträgt. Das Siegercover stammt von Martina Pellegrini.


Romy Fölck und fünf Fremde
Romy Fölck präsentierte ihren neuen Thriller Fünf Fremde und setzte damit einen etwas anderen Akzent. Auf der Nordseeinsel Neuwerk treffen fünf Menschen aufeinander, die ein Ereignis aus dem Jahr 1995 verbindet: Damals verschwanden zwei Jugendliche spurlos. Als ein Sturm die Insel von der Außenwelt abschneidet, brechen alte Schuld und verdrängte Wahrheiten wieder auf. Fölck entwickelt daraus ein dichtes psychologisches Kammerspiel mit starker Atmosphäre.
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Eva Almstädt und die Ostseehölle
Mit Eva Almstädt war anschließend eine der bekanntesten deutschen Krimiautorinnen zu Gast. Sie las aus ihrem neuen Roman Ostseehölle, dem 21. Fall für Kommissarin Pia Korittki. Der Mord an einem Chorsänger in der Lübecker Marienkirche bildet den Ausgangspunkt für Ermittlungen in einem von Geheimnissen und alten Verwerfungen geprägten Umfeld. Almstädt verbindet kriminalistische Spannung mit einer lebensnahen Hauptfigur, die seit Jahren viele Leserinnen und Leser begleitet.
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Ein Abend für Krimifans
Der Salzburger Krimiabend zeigte, wie vielseitig das Genre heute sein kann: das Cover grafisch durchdacht, die Texte klassisch spannend und psychologisch raffiniert. Die Stadt:Bibliothek bot dafür nicht nur den passenden Rahmen, sondern auch einen Abend, der Lust aufs Weiterlesen machte.

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