Kürzungen an den Unis sind gravierend

Einsparungen bei den Universitäten

Einsparungen bei den Universitäten - Gold für die Bildung gab es noch nie | Foto: Karl Traintinger

Österreich muss sparen. In vielen Bereichen wird derzeit gekürzt, gestrichen oder verschoben. Nun sind auch die Hochschulen betroffen. Auch hier sollen erhebliche Einsparungen vorgenommen werden, um das Budget zu entlasten. Wer bei Hochschulen kürzt, spart nicht, sondern zerstört die Zukunft des Landes.

So Wochenkommentar

Von Jana Djordjevic

Die Regierung plant, dass Wissenschaft und Forschung im aktuellen Regierungsprogramm keine Priorität haben und mit massiven Kürzungen im Milliardenbereich zu rechnen ist.

Konkret soll das Budget für den Zeitraum 2028–2030 von derzeit 16,5 Milliarden Euro nicht wie geplant auf 18 Milliarden Euro steigen, sondern auf 15,5 Milliarden Euro sinken. An den Hochschulen herrscht bereits große Unruhe. In Städten wie Wien, Linz und Graz wurden bereits Demonstrationen abgehalten. Denn diese Einschnitte werden die Finanzierung der Universitäten deutlich verschlechtern. Forschung und Lehre werden durch die Kürzungen stark beeinträchtigt und Kürzungen in der Bildung sind Kürzungen in der Zukunft.

Die Entscheidung über den Finanzrahmen wurde vorerst auf den Herbst verschoben. Eines ist klar: Diese Kürzungen sind der falsche Ansatz und bringen den Wissenschaftsstandort sowie Studierende und Personal massiv unter Druck.

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Siehe auch:
Sparen auf Kosten der Zukunft >
Kürzungen Unibudgets: Massive Auswirkungen auf Wissensregion Steiermark >
Angekündigte Budgetkürzungen für die österreichischen Universitäten und deren Auswirkungen >

Dorfzeitung.com

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1 Kommentar zu "Kürzungen an den Unis sind gravierend"

  1. Heinrich Frei Heinrich Frei | 30. Juli 2026 um 21:43 |

    Wer bei Hochschulen kürzt, spart nicht, sondern zerstört die Zukunft des Landes. Um das Budget zu entlasten, sollen in Österreich erhebliche Einsparungen bei den Hochschulen vorgenommen werden, schreibt Jana Djordjevic.
    Daneben wird für die überflüssige Armee Oestereichs immer mehr Geld vergeudet. Milliarden – Will man in Oestreich zurück zu der «glorreichen» Zeit des Kaiserreiches? In Wien erinnern alle diese Kriegerdenkmäler, Kasernen und Paläste an diese «ruhmreiche Zeit». Bertha von Suttner dokumentierte in ihrem Roman «Die Waffen nieder» diese Periode der glorreichen Schlachten. Es war die Zeit der Adeligen, der Reichen in ihren Palästen und dem Volk, das vielerorts in Armut und Elend lebte.
    Nachdem das Militärbudget Oestreichs im Vorjahr die Vier-Milliarden-Grenze überschritten hat, soll der Investitionskurs in die so genannte Landesverteidigung trotz angespannter budgetärer Lage weitergehen, kann man lesen. Die Auszahlungen steigen laut Bundesfinanzgesetz 2025 (67 d.B.) um 349,1 Mio. € (+8,6 %) auf 4,391 Mrd. € und gemäß Bundesfinanzgesetz 2026 (68 d.B.) um weitere 369,8 Mio. € (+8,4 %) auf 4,761 Mrd. € an.
    Im Budgetausschuss des Nationalrats betonte Kriegsministerin Klaudia Tanner, dass die Umsetzung des Aufbauplans 2025 und 2026 gesichert sei. Danach müsse weiterverhandelt werden, um das angestrebte Verteidigungsbudget in der Höhe von 2 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2032 zu erreichen

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