Kunst am AMS: Johann Weyringers „Mythos Arbeit“

Kunst am AMS: Johann Weyringers „Mythos Arbeit“

In der Auerspergstraße 67 steckt mehr Kunst, als man einem AMS-Gebäude auf den ersten Blick zutrauen würde. Hier hat der Salzburger Künstler Johann Weyringer ein eigenständiges Kunst-am-Bau-Ensemble geschaffen, das sich mit Arbeit, Gemeinschaft und Zukunftsdenken beschäftigt.

Von Karl Traintinger

Im Erdgeschoss, auf der Hofseite des straßenseitigen Trakts, prägen fünf großflächige, bogenförmig angeordnete Glasfenster den Kundenbereich. Die farbintensiven Bleiverglasungen bilden einen rund zehn Meter breiten Fries und tragen den Titel „Hymne an die Kreativität und das gemeinsame Arbeiten“.

Figuren wie Schweißer, Steinträger, Signalgeber, Tänzer und Engel verweisen auf Technik, Handwerk und gesellschaftliche Entwicklungen – ein Panorama, das von mühevoller Arbeit bis zu visionären Zukunftsbildern reicht. Das zwischen 1986 und 1987 entstandene Werk wird von Weyringer selbst unter dem Titel „Mythos Arbeit“ geführt.