Oh, wie schön ist Panama

Oh, wie schön ist Panama

Zu Hause ist es aber doch am schönsten!

Das mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnete, 1978 erschienene Kinderbuch des deutschen Illustrators und Schriftstellers Janosch ist ein Klassiker. Elisabeth Mackner setzt die abenteuerliche Reise des kleinen Bären und seines Freundes, des kleinen Tigers, im Probenzentrum Aigen des Salzburger Landestheaters phantasievoll in Szene.

Elisabeth Pichler

Von Elisabeth Pichler

Die liebevoll gestaltete Kulisse, stimmungsvolle Musik und das engagierte Ensemble sorgten für beste Stimmung bei den zahlreichen Erstklässlern in der Schulvorstellung am 10. Oktober 2025.

Mitten durch das Studio 3 fließt ein Fluss. Auf einer kleinen Brücke sitzt der kleine Bär und geht seiner Lieblingsbeschäftigung nach, dem Fischen. Sein Freund, der kleine Tiger, sucht währenddessen Schwammerl. Das gibt sicher ein großartiges Abendessen in ihrer kleinen gemütlichen Hütte. Die beiden haben auch sonst jede Menge Spaß. Am liebsten spielen sie Verstecken. Leider vergisst der kleine Tiger ständig, wo er sein Lieblingsspielzeug, die kleine Tigerente, versteckt hat.

Die Aufregung ist groß, als der kleine Bär eine nach Bananen riechende Kiste aus dem Fluss fischt, die eindeutig aus Panama kommt. Das muss ein wunderbares Land sein, das Land seiner Träume. Da will er unbedingt hin. Trotz der Warnungen von Tante Gans machen sich nun der kleine Bär und der kleine Tiger mit Angel, Kochtopf und natürlich der kleinen Tigerente auf den Weg. Ein selbstgebastelter Wegweiser sollte ihnen die Richtung anzeigen. Bald schon treffen sie auf einen gefährlichen Fuchs, der sich als Hüter des Waldes ausgibt. Ihn können sie austricksen und dabei einer kleinen Gans das Leben retten. Ein geschäftstüchtiger Maulwurf, ein Igel-Hase und auch eine Krähe sind zwar sehr freundlich, den Weg nach Panama kennen sie aber leider auch nicht.