In der Krypta der Stadtpfarrkirche St. Erhard in Nonntal und am Erhardplatz ist derzeit das Kunstprojekt ONE.einssein zu erleben. Die Ausstellung von Monika Hartl, Marianne Ewaldt und Louis Celia Zippo wurde am 6. Juni eröffnet und dauert noch bis 14. Juni.

Von Karl Traintinger
Die Krypta unter der von Giovanni Gaspare Zuccalli erbauten Kirche gibt dem Projekt einen besonderen Rahmen. Im Mittelpunkt steht die Verbundenheit — ein Thema, das in unruhigen Zeiten viele Menschen beschäftigt. Louis Celia Zippo zeigt in seiner Fotoserie „Farbenfrieden“ ungewöhnliche Ansichten aus dem Inneren von Obst und Gemüse. Monika Hartl setzt mit ihrer sich täglich verändernden Installation wechselnde Akzente. Vor der Kirche lädt ein von Marianne Ewaldt gestaltetes Labyrinth zum Innehalten ein.
Täglich um 18 Uhr wird die Ausstellung durch Performances ergänzt. Studierende des Mozarteum Salzburg gestalten diese mit Gesang, Tanz, Alter und Neuer Musik sowie Lesungen und künstlerischen Interaktionen. Bei der gut besuchten Vernissage wirkten mit: Carina Jennewein, Ingrid Sonvilla, Giovanni und Matteo Cisterino, Angelika Lutz, Laurine Moulin, Livia Hüber, Niccoló Urbano, Hanna Juntunen, Iana Kolomiets, Isabella Runggaldier, Bryan Farese, Alicia Salz Abelleira, Angelika Warmuth und Shunsuke Suzuki. Choreografie: Ruth Burmann. Gesamtleitung: Prof.in em. Angelika Luz.
Das Projekt lebt aber nicht nur von den Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler, sondern auch von der Beteiligung der Besucher. Wer kommt, ist eingeladen, selbst Spuren zu hinterlassen. So wird ONE.einssein zu einer eindrucksvollen Einladung, Kunst als Begegnung zu erleben.
Ausstellung bis 14. Juni 2026, täglich von 15 bis 19 Uhr, wechselnde Performances jeweils um 18 Uhr. Ort: St. Erhardkirche, Nonntaler Hauptstraße, Salzburg.

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