ORF-Rochaden

Roland Weißmann

Der ORF ist Österreichs größtes Medienunternehmen und hatte in seiner Geschichte schon zahlreiche schillernde Figuren als Generaldirektoren. Immer wieder einmal wurde auch probiert, den ORF politisch auf eine regierungsnahe Schiene zu bringen.

Kürzlich wurde Roland Weißmann vom Stiftungsrat zum neuen Chef bestellt, Amtsinhaber Alexander Wrabetz darf nach 15 Jahren das Feld räumen. Das Wahlergebnis ist mit 24 von 35 Stimmen eindeutig und wenn man sich die Liste der Stiftungsräte anschaut, auch nicht wirklich überraschend.

Das einzig wichtige Kriterium muss sein, dass man auch künftig dem ORF seine Unabhängigkeit glauben kann. Freier, politisch unabhängiger Journalismus ist einer der wichtigsten Eckpfeiler in einer Demokratie! Genau daran muss Roland Weißmann gemessen werden.

Rochus Gratzfeld: Demokratie braucht freien Journalismus >

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2 Kommentare zu "ORF-Rochaden"

  1. Beim Fernsehprogramm kann sich der Neue gut in Szene setzen, da ist sehr viel Luft nach oben. Ideen kann er sich zum Beispiel bei ARTE holen. Einzig ORF 3 fällt bislang angenehm aus dem Rahmen.

  2. Zäcilia Dottergelb Zäzilia Dottergelb | 12. August 2021 um 16:32 |

    Wir in Österreich sind mit unserem „staatsnahen“ Medium ganz gut bedient. Die privaten Sender zeigen uns ja ganz deutlich, wie es auch ausschauen könnte.

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