Hausgemachte Köstlichkeit aus den Alpen
Wer die alpenländische Küche liebt, kommt an den Osttiroler Schlipfkrapfen nicht vorbei. Diese herzhaften Teigtaschen sind ein kulinarisches Erbe der Region und werden nach überlieferten Rezepten zubereitet.

Der dünne Nudelteig – oft ganz ohne Ei und manchmal mit Roggen- oder Buchweizenmehl verfeinert – umschließt eine würzige Füllung aus Kartoffeln und frischen Kräutern. Jeder Bissen schmeckt nach Tradition und handwerklicher Sorgfalt.
Die Zubereitung ist zwar etwas aufwendig, aber jeder Schritt lohnt sich: Der Teig wird dünn ausgerollt, mit einer automatischen Kartoffel-Kräuter-Mischung gefüllt und kunstvoll „gekrendelt“ – also mit einem gedrehten Rand verschlossen. Serviert werden die Schlipfkrapfen klassisch in heißer Butter, bestreut mit frischem Schnittlauch und optional etwas Graukäse oder Parmesan. Ein grüner Blattsalat passt perfekt dazu.
Jede Familie hat ihr eigenes Geheimrezept – mal mit Topfen, Sauerrahm oder zusätzlichen Kräutern. Doch eines bleibt immer gleich: der unverwechselbare Geschmack von Hausgemachtem, der nach Heimat und Gemütlichkeit schmeckt.
Meine Schlipfkrapfen stammen dieses Mal nicht aus der eigenen Küche, sondern vom Lienzer Bauernmarkt in der Messinggasse und wurden von der Familie Duregger aus Assling hergestellt. Die Hülle besteht aus Weizenmehl, Wasser, Öl und Salz und die Fülle aus Kartoffeln, Butter, Zwiebel, Schnittlauch, Salz, Pfeffer und Knoblauch.
Anstelle von brauner Butter und geriebenem Käse habe ich sie mit gedünstetem Mangold vom Lielonhof in Michaelbeuern serviert.




Den Mangold waschen und die Blätter von den Stielen schneiden. Zwiebel andünsten und die in Stücke geschnittenen Stiele dazugeben. Mit etwas Gemüsesuppe aufgießen, salzen und einige Zeit einkochen. Etwas später die geschnittenen Blätter dazugeben und fertig dünsten. Zuletzt mit Schlagobers oder Crème fraîche sowie Muskat verfeinern.
Siehe auch:
Osttiroler Schlipfkrapfen >
Das „Krendeln“ (Youtube-Video) >

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