Rauschen – Eine performative Installation

Rauschen – Eine performative Installation

Die Choreografinnen Cornelia Böhnisch und Katharina Schrott setzen am Toihaus Salzburg meist auf die Kraft der Reduktion. In ihrer neuen Abendperformance „Rauschen“ stehen Bänder aus der Rhythmischen Sportgymnastik im Mittelpunkt.

Elisabeth Pichler

Von Elisabeth Pichler

Sechs Tänzer*innen zeigen die unendlich vielen Möglichkeiten auf, diese in Schwingungen zu versetzen. Jan Leitner, Spezialist auf dem Gebiet der Klang- und Konzeptkunst, liefert dazu die passende musikalische Untermalung. Die Medienprobe am 5. November 2025 erzeugte Sogwirkung und lud zur Meditation ein.

Die Performance beginnt unspektakulär. Eine Tänzerin lässt auf der dunklen, grauen Bühne ein sechs Meter langes weißes Band kreisen. Erst ganz langsam, dann immer schneller, bis sie es richtig schnalzen lässt. Zeit genug für das Publikum, die Bewegungen der Tänzerin genau zu studieren und die Formen, Figuren und Skulpturen, die dadurch entstehen, zu bewundern. Die eher ruhige Performance ändert sich völlig, als fünf weitere Tänzer*innen auftauchen und ebenfalls ihre Bänder schwingen lassen. Sie verteilen sich im Raum und auf einer Treppe, die an eine antike Spielstätte erinnert.

Anfangs ist es völlig still, nur das Geräusch der flatternden Bänder und das Atmen der Tänzer*innen ist zu hören. Nach und nach kommt zarte Musik dazu, die ganz langsam an Intensität zunimmt. Nur zögerlich …

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