Am 5. Februar 2026 verwandelten Romes, unterstützt von Support-Act ZASCHA, die Rockhouse Bar in Salzburg in einen schweißtreibenden Klangraum. Schon bevor der Main Act die Bühne betritt, ist spürbar, dass dieser Abend kein gewöhnlicher Konzertabend wird, denn der Opener setzt früh ein deutliches Ausrufezeichen.

Von Sandra Pichler
Den Einstieg macht ZASCHA, ein österreichischer Solo-Künstler, der in der regionalen Szene vor allem durch intensive Live-Auftritte und eine stark körperliche Bühnenpräsenz auffällt. Mit der Ansage, das Publikum solle vor dem Hauptact „ordentlich schwitzen“, setzt er einen klaren Akzent. Sein Auftritt ist geprägt von provokanter Direktheit: starke Körpersprache, intensiver Blickkontakt und eine Performance, die weniger erklären will als spürbar wirken. Die Energie überträgt sich schnell auf das Publikum, das mit Bewegung, ersten Moshpit-Ansätzen und sichtbarer Begeisterung reagiert. Besonders eindrucksvoll ist der Moment, in dem ZASCHA die Distanz zur Bühne aufgibt und mitten im Publikum performt. Ein Einstieg, der weit über ein klassisches Warm-up hinausgeht.
Nach kurzer Umbaupause ist klar, dass der Abend nun in seine nächste Intensitätsstufe geht: Romes betreten die Bühne. Das kanadische Duo, bestehend aus den Brüdern Jacob und Nicolas Bitove, ist seit 2016 aktiv und hat sich mit einer eigenständigen Mischung aus Rock, Elektronik, Industrial und Dance-Punk eine wachsende internationale Fanbase erarbeitet. Ihr aktuelles Album SONIC TRASH, das im November 2025 erschien, vereint verzerrte Synthesizer, treibende Rhythmen und rohe Energie in einer Kombination, die zugleich abrasiv und überraschend menschlich wirkt.




Live verwandeln Romes das Rockhouse rasch in eine Mischung aus Rockclub und Rave-Keller. Ein wuchtiger…

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