Beim Roten Kreuz Salzburg wird derzeit weniger Blutdruck gemessen als Befindlichkeiten. Landesrettungskommandant Stefan Herbst und Geschäftsführerin Sabine Tischler haben sich so gründlich „auseinandergelebt“, dass Herbst nun vor die Tür gesetzt wurde – ein Ende, das eher an eine Beziehungskrise als an produktive Führungsarbeit erinnert.
Präsident Aufmesser setzt auf den berühmten „runden Tisch“, an dem angeblich schon so manches Wunder geschah. Doch ganz ehrlich: Gekriselt hat es im Haus schon länger und wer das Gerücht kennt, weiß, dass hier nicht erst gestern die Sirenen aufgeheult haben.
Offiziell heißt es beruhigend, der Rettungsdienst sei nicht gefährdet. Das klingt ein wenig wie ein Pilot, der durchgibt, alles sei unter Kontrolle, während es im Cockpit raucht. Die vielen Freiwilligen, die Tag für Tag für andere ausrücken, werden von diesem internen Theater wohl kaum beflügelt.
Bleibt zu hoffen, dass das Rote Kreuz am Ende nicht selbst Erste Hilfe braucht – denn mit ein paar Pflastern wird man diesen Führungsschnupfen kaum kurieren.

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Man bleibt, weil die Grundidee größer ist als das Führungschaos. Die Freiwilligen halten den Betrieb am Laufen, nicht die „Großkopferten“, die sich gegenseitig stressen – egal ob Damen oder Herren. Am Ende zählt, dass geholfen wird.