Neulich beim Spaziergang hatte ich das Gefühl, Salzburg wächst nicht mehr nach oben – sondern nach unten. Die Stadtberge wirken zunehmend löchriger. Der genehmigte Porschetunnel am Kapuzinerberg ist da nur ein weiteres Kapitel in der salzburgischen Untertagekunde. Rückblickend erscheint der Kauf des Paschinger Schlössels fast als Schnäppchen – hätte die Stadt doch nur beherzter zugegriffen.
Doch Sparsamkeit will gepflegt sein. Also gräbt man sich lieber peu à peu voran. Als Nächstes steht – im Windschatten des Festspielhausumbaus – ein Lastwagenterminal im Raum. Irgendwo muss der Fortschritt schließlich parken.
Und weil im Neutortunnel angeblich schon einmal eine Abzweigung geplant war, scheint das Grund genug zu sein, dort wieder anzusetzen. Was einmal angedacht wurde, lässt man in Salzburg ungern ruhen.
Der Tanz ums goldene Kalb bleibt offenbar städtisches Leitbild, meint ein kopfschüttelnder Spaziergänger – und schaut sicherheitshalber genau, wo er hintritt.
Siehe auch:
Kontracom-Festival in Salzburg >

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