Im türkis-blauen Salzburg wird wieder gespart. Nicht etwa beim Prunk, nein – beim Pflegepersonal. Während das Landes-Dienstleistungszentrum wächst und der Festspielhausumbau ungebremst voranschreitet, sollen die Pflegerinnen und Pfleger auf den Pflegebonus verzichten. Schließlich geht es im Spital nur um Menschen.
Auch die Seniorenheime trifft der Sparkurs. Die Landesregierung beruhigt: Für die Heimbewohner ändere sich nichts. Nur die Geschwindigkeit, mit der gepflegt wird, könnte etwas sinken. Also halb so schlimm – wer alt ist, hat ja Zeit. Der kleine Mann auf der Straße schüttelt den Kopf. Wenn Politiker von „Effizienzsteigerung“ reden, wissen die meisten, was kommt: weniger Hände, mehr Schlagworte.
So bleibt Salzburg ein Land der großen Bühnen – und der stillen Opfer. Zwischen Opernglanz und Altenheim riecht’s halt manchmal nach kaltem Sparprogramm statt nach Menschlichkeit.

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