Spritpreisbremse

Feuer

Feuer | Foto: Karl Traintinger

Unsere Regierenden beschäftigen sich derzeit intensiv mit der Spritpreisbremse. Von einer Heizpreisbremse hört man dagegen kaum etwas. Dabei ist das Heizen einer Wohnung mindestens genauso wichtig wie das Autofahren.

Hans Haberl

Von Hans Haberl
Nussdorf am Haunsberg

Salzburg

Heizöl hat sich mindestens genauso stark verteuert wie der Treibstoff für das Auto. Ein Aufschrei unserer Regierung ist diesbezüglich jedoch kaum wahrnehmbar. Ich höre schon die Stimmen, die sagen: Selbst schuld, wer noch mit Öl heizt.

Doch auch der Preis für Pellets ist ähnlich stark gestiegen. Dass die Erzeuger die Gunst der Stunde nutzen, ist menschlich, auch wenn Pellets derzeit noch etwas günstiger sind. Die dafür benötigten Abfälle als Rohstoff werden knapp. Wenn deshalb Wälder gerodet werden müssen, um Pellets zu erzeugen, wird der Preis sehr wahrscheinlich durch die Decke gehen.

Wärmepumpen benötigen Strom – eine sehr teure Angelegenheit, zumal unser Wasserkraftstrom nach dem Gaspreis berechnet wird. Fotovoltaik auf dem Dach bringt ausgerechnet dann am wenigsten, wenn man die Heizung am dringendsten braucht.

Häuser zu heizen und Autos mit Strom zu betreiben, ist in Europa ohne Atomkraft kaum möglich. Doch auch diese ist keine Lösung, wenn Flüsse austrocknen und kein Wasser mehr zur Kühlung vorhanden ist.

Daher, liebe Regierende: Wo bleibt die Heizpreisbremse?

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1 Kommentar zu "Spritpreisbremse"

  1. Januschefski Januschefski | 28. September 2026 um 12:23 |

    Die Spritpreisbremse wirkt vielleicht kurzfristig gegen die Inflation, langfristig aber höchstens gegen das eigene Gewissen. Der Sprit ist ohnehin viel zu billig. Die Vollkaskogesellschaft tankt weiter, obwohl längst feststeht: Irgendjemand muss die Rechnung bezahlen. Früher oder später.

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