Stubnblues 2.0 – ein Feuerwerk voller Gefühl

Stubnblues 2.0 – ein Feuerwerk voller Gefühl

Stefan Schubert und Band begeistern Salzburger Publikum

Schon im Vorfeld ausverkauft, versprach Arkadenkultur #89 im Livingroom ein musikalisches Highlight – und Stefan Schubert hielt dieses Versprechen mehr als ein. Zum Jubiläum „20 Jahre Stubnblues“ drehte er den Lautstärkeregler der Erinnerung ordentlich auf und ließ zwei Stunden lang das Beste aus zwei Jahrzehnten aufleben.

Von Karl Traintinger

Der Abend begann mit Coversongs, gemischt mit eigenen Nummern, die sofort für Stimmung sorgten: „Ois Ok“ von Seiler und Speer, „I mecht so vü Zeit habn“ von Willi Resetarits, dazu Ernst Moldens Klassiker „Hammerchmiedgassn“ und „Sing für meine Kinda“. Schubert und seine Mitstreiter gaben den Liedern eine eigene, bluesgetränkte Note, getragen von virtuosen Gitarrenriffs und der unverwechselbaren Stubnblues-Stimmung. Für Lacher sorgte zwischendurch Mundharmonika-Ass Hubert Hofherr mit der Bemerkung: „Ich hätte einen Witz über die Deutsche Bahn – ich weiß nur nicht ob er ankommt.“

Im zweiten Teil wurde es persönlicher: Mit dem Titelstück „Wo da Rauch hinziagt“ gedachte die Band verstorbenen Freunden – ein bewegender Moment, der viele im Publikum sichtbar berührte. Geburtstagswünsche für einen anwesenden Jubilar wurden ebenfalls musikalisch zelebriert: „Alles Gute“ von Slavko Avsenik in Stubnblues-Besetzung brachte herzliche Heiterkeit. Eigenkompositionen wie „I sing für die Verstummten“ oder „Scham di“ (im Geiste von Willi Resetarits) ließen die emotionale Bandbreite des Abends voll zur Geltung kommen.

Das Publikum feierte Uschi Hollaufs Gesang, Camillo Jennys Percussion, Klaus Kirchers Bass, Markus Marageters Keyboard, Hubert Hofherrs unvergleichliche Mundharmonika und natürlich Stefan Schuberts charismatische Stimme und Gitarrenkunst.

Fazit: Arkadenkultur #89 war kein Konzert, sondern ein Fest – ein Stubnblues-Feuerwerk, das in bester Erinnerung bleibt.

Siehe auch:
Willi Resetarits und sein Stubnblues >

Stubnblues in Hallwang >
Stubnblues 2.0 | Relaunch virtuos geglückt >

Dorfgockel

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