Der rostige Thorak Pavillon – heute Stadtgalerie
Schön langsam kommt Bewegung in die Aufarbeitung der rostigen Geschichte von Salzburg. Vor kurzer Zeit kam es in der Mozartstadt zur ersten Straßenumbenennung.
Schön langsam kommt Bewegung in die Aufarbeitung der rostigen Geschichte von Salzburg. Vor kurzer Zeit kam es in der Mozartstadt zur ersten Straßenumbenennung.
Die Heinrich-Damisch-Straße in Salzburg wird 2025 umbenannt. Ein Schritt, der Salzburgs reflektierten Umgang mit belasteter Vergangenheit und Erinnerungskultur zeigt.
Die Erinnerungsstätte neben der Pfarrkirche in Rauris mag auf den ersten Blick ein typisches Monument zum Gedenken an Gefallene sein. Doch die Wahl des planenden Künstlers wirft Fragen auf.
Kurz vor Ebensee, von Bad Ischl kommend, biegt man in Richtung der Gedenkstätte ab, dort, im Gedenkstollen ist auch das Werk von Chiharu Shiota zu finden. Die Stimmung an diesem historischen Ort ist oft etwas melancholisch, besonders an regnerischen, wolkenverhangenen Tagen.
Edmund Molnar, geboren am 7. März 1923 in Hallein, war Schlosser und wurde wegen sogenannter „Wehrkraftzersetzung“ vom NS-Regime zum Tode verurteilt.
Erfahren Sie mehr über die Orte der Erinnerung im Salzkammergut von Autor Thomas Neuhold. Ein einzigartiger Reiseführer, der Geschichte zum Leben erweckt.
Sie haben sie schlecht gemacht und diese kranken Menschen gar nicht mehr als die schutzbedürftigen Wesen gesehen, für die sie sorgen sollten.
Am 9. Mai 2022 fand im Hörsaal 230 der Paris-Lodron-Universität Salzburg eine Podiumsdiskussion zum Thema im Rahmen der Reihe „ZEITGESCHICHTE goes public“ statt.
Henrika wurde am 17. Februar 1899 in Zboro (heute Slowakei, damals Ungarn) in eine jüdische Familie hinein geboren, die im August 1901 nach Zürich umsiedelte. Henrika blieb vorerst bei den Großeltern in Zboro. 1909 kam sie nach Zürich, wo sie die Primar- und Sekundarschule besuchte.
Große Kunst braucht große Finanziers, das war schon immer so. Ohne wohlwollende Mäzene gäbe es viele der weltbekannten Werke beispielsweise in der Musik aber auch bei den bildenden Künsten oder in der Architektur wohl nicht.
Vor 20 Jahren, im Sommer 2000, wurde die Erinnerungsstätte für die Opfer der beiden NS-Lager Weyer – St. Pantaleon an der heutigen Moosachstraße eröffnet.
Diesmal habe ich eine Skulptur mit einem aktuellen geschichtlichen Hintergrund (vor 80 Jahren begann der 2. Weltkrieg) ausgewählt. Knapp vor der Moosachbrücke in St. Pantaleon befindet sich ein Denkmal zur Erinnerung an die hier stattgefundenen Gräueltaten zur NS-Zeit.
Das schon seit vielen Jahren bestehende, unauffällige und nie der Öffentlichkeit präsentierte Denkmal zum Juliputsch 1934 in Lamprechthsausen wurde unlängst offiziell der Gemeinde übergeben.
Das 140-jährige Bestandsjubiläum des Kameradschaftsbundes Lamprechtshausen gibt Anlass, sich in die Zeit der Gründung des jubilierenden Vereines zu versetzen und sich an die jüngere Geschichte der Gemeinde zu erinnern.
„Kunst als Wagnis“ – die ersten STOLPERSTEINE in Österreich. Das Salzachknie in Oberndorf stand 1995 Pate für den Namen der Kunstinitiative KNIE in Oberndorf.
Samstagmittag in der Salzburger Vorstadt in Braunau. Mehrere Arbeiter sitzen vor einem Fastfoodlokal, essen einen Dönerkebap und trinken eine Cola dazu. Diskutiert wird über Fußball und das Wetter.
Die 1938 komponierte Oper musste Hans Krása im Konzentrationslager Theresienstadt aus dem Gedächtnis erneut niederschreiben. Dort wurde die Oper von den deportierten Kindern als Symbol für Hoffnung und Zuversicht aufgeführt.
Markus Metz aus Braunau leistete 2006 Sozialdienst in einem Heim für behinderte Kinder im Jerusalemer Stadtteil Ein Karem.
In Oberösterreich (Gemeinde St. Pantaleon) existierte vom 5. 7. 1940 – 7. 1 1941 ein Erziehungslager für Arbeitsunwillige und Asoziale. Zuerst war das Lager im Gasthaus Göschl in Moosach (Gemeinde St. Georgen, Bezirk Salzburg) untergebracht.
Das Theater Holzhausen beweist den Mut, Zwölfeläuten in einer stückbezogen geschichtsträchtigen Gegend, dem nördlichen Flachgau aufzuführen. Die Nachbargemeinde Lamprechtshausen war eine der wenigen Putschgemeinden im 34er Jahr.