Helena-Adler-Preis 2026 für Barbi Marković
Barbi Marković erhält den Helena-Adler-Preis 2026 für ihr rebellisches, sprachspielerisches Buch „Stehlen, Schimpfen, Spielen“.
Barbi Marković erhält den Helena-Adler-Preis 2026 für ihr rebellisches, sprachspielerisches Buch „Stehlen, Schimpfen, Spielen“.
Der erste Helena-Adler-Preis ging an Elke Laznia. Die feierliche Verleihung im Literaturhaus Salzburg beeindruckte mit Laudatio, einzigartiger Skulptur und einer besonderen Lesung mit Klavierbegleitung.
Zum ersten
Mal wird vom Literaturhaus Salzburg der „Helena-Adler-Preis für rebellische
Literatur“ vergeben
Der Jammer über das viel zu frühe Ableben der Autorin sitzt uns noch schmerzlich in den Knochen. Wir freuen uns umso mehr über das bei Jung und Jung posthum erschienene Buch „Miserere“, das auf knapp achtzig Seiten drei bemerkenswerte Prosatexte versammelt.
Neuer Literaturpreis ab 2025 – Helena-Adler-Preis für rebellische Literatur
Folgende Beiträge haben im Jänner 2024 die Leser der Dorfzeitung.com bewegt: Helena Adler ist tot | Cartoon: Der Bad Ischler Pudertanz | Spaziergänger: Demos gegen RECHTS | Eine Fotostaffel von Peter Wagner
Als wäre es kein Zufall, stirbt Helena Adler (*1983) in einem Kafka-Gedenkjahr (sein Tod jährt sich zum 100. Mal), und das in etwa demselben Lebensalter.
Im siebenten Jahr des Bestehens des Preises reichten 58 Verlage 110 Titel für den Österreichischen Buchpreis ein, für den Debütpreis haben sich 18 Verlage mit 23 Erstlingstiteln beworben.
Dem Elternhaus ist sie mit knapper Not entkommen, da bemerkt sie, die jüngste Tochter des Pleitebauern: Der Provinz entkommt man nicht.
Die Tänzerin und Choreografin Mirjam Klebel und die Schauspielerin Nicola Schößler setzen sich, musikalisch unterstützt von Benjamin Lageder, mit den Nöten der namenlosen Infantin, die auf einem Bauernhof groß wird, auseinander.
Dass sie, die jüngste Tochter, das zarte Kind, den Bauernhof ihrer Eltern abfackelt, ist nicht nur ein Versehen, es ist auch Notwehr. Ein Akt der Selbstbehauptung gegen die Zumutungen des Heranwachsens unter dem Regime der Eltern, einer frömmelnden, bigotten Mutter und eines Vaters mit einem fatalen Hang zu Alkohol, Pyrotechnik und Esoterik.
Am Montag, dem 6. Ausgust fand in Oberndorf eine gut besuchte Lesung von Stephanie Stadler (Prähauser – Traintinger) statt. Etwa 40 Zuhörer waren trotz der fast tropischen Aussentemperatur von 32°C um 18 Uhr in den Freiraum in der Gaisbergstraße gekommen.