Faust – Margarethes Tragödie als große Oper
Charles Gounods Oper „Faust“ wird im deutschen Opernbetrieb meist „Margarethe“ genannt, steht doch hier das Schicksal des armen, verführten und dann verlassenen jungen Mädchens im Zentrum.
Charles Gounods Oper „Faust“ wird im deutschen Opernbetrieb meist „Margarethe“ genannt, steht doch hier das Schicksal des armen, verführten und dann verlassenen jungen Mädchens im Zentrum.
Die Premiere von Jacques Offenbachs Opéra-Bouffon in zwei Akten, Version 1858, am 15. Dezember 2021 wurde jedoch aufgezeichnet und ist ab Jänner 2022 auf dem YouTube-Kanal der Universität Mozarteum zu sehen. Eine tolle Inszenierung, großartige junge Sängerinnen und Sänger, sehr zu empfehlen.
Cinderellas Vater besaß einst ein großes Opernhaus am Rande der Stadt. Nach seinem Tod haben hier jedoch nur mehr die böse Stiefmutter und deren zickige Töchter das Sagen und die schikanieren deren Halbschwester, wo sie nur können. Der junge Prinz Theodor wird zu seinem kränklichen Vater zitiert, denn er muss endlich heiraten: „Schluss mit der Dichterei: Es ruft die Pflicht, vergiss das nicht!“
In Verdis erster Shakespeare-Oper geht es um Aufstieg und Fall eines Tyrannen und seiner nicht minder machtgierigen Frau.
Im Palais eines neureichen Wieners, der sich gerne als Mäzen gibt, fiebert ein Komponist der Uraufführung seiner tragischen Oper „Ariadne auf Naxos“ entgegen. Da erscheint der Hausherr und fordert eine kleine Änderung. Um seine Gäste nicht zu langweilen, soll eine bunte Schauspieltruppe mit einem heiteren Tanzstück für Unterhaltung sorgen. Die beiden Stücke sollen gleichzeitig aufgeführt werden, mit ein bisschen Improvisation und einigen Kürzungen sollte das doch machbar sein. Kein Wunder, dass der Komponist entsetzt ist, doch wer zahlt, der schafft an.
Mozarts als „Open Air Oper“ vor prächtiger Bergkulisse angekündigte Zauberflöte musste am 24. Juli 2021 in Hallwang zwar wetterbedingt ins Innere übersiedeln, doch konnte das die Stimmung nicht trüben, gab es doch nach der Vorstellung viel Applaus und zufriedene Gesichter, bei Publikum, Ensemble und Orchester.
Im „Max Schlereth Saal“ (vormals Großes Studio) des Mozarteums stand als Abschlussproduktion Mozarts meistgespielte Oper „Die Zauberflöte“ auf dem Programm.
Am Salzburger Landestheater fand am 5. März 2021 die Premiere von Mozarts Oper in der Inszenierung von Christiane Lutz ganz ohne Publikum statt. Die auf zwei Stunden verkürzte Fassung steht jedoch bis 4. April als Stream zur Verfügung.
Andreas Fladvad-Geier hat gemeinsam mit Regisseur Stephen Medcalf für Gaetano Donizettis Opera buffa „Le convenienze ed inconvenienze teatrali“ („Sitten und Unsitten der Leute vom Theater“) eine spezielle „Salzburger Fassung“ erstellt.
Die märchenhafte, tragische Liebesgeschichte zwischen dem „strahlenden Schwanenritter“ und seiner reinen, doch etwas naiven Elsa findet bei Regisseur Roland Schwab in und vor dem Wrack eines in der Felsenreitschule abgestürzten Flugzeugs statt.
Mit Carl Maria von Webers romantischer Feenoper startet das Salzburger Landestheater in die neue Saison und bringt alle drei Sparten, Musiktheater, Schauspiel und Ballett auf die Bühne des großen Hauses.
Alexander von Pfeil inszenierte Jacques Offenbachs Opéra fantastique über die unglücklichen Liebeserfahrungen des schwarzen Romantikers E. T. A. Hoffmann in einer verknappten und zugespitzten Version.
Das Department für Oper und Musiktheater der Universität Mozarteum begeisterte mit seiner Abschlussproduktion des Studienjahres 2017/2018, Benjamin Brittens fantastischer dreiaktiger Oper, die auf der gleichnamigen Komödie von William Shakespeare basiert, das Publikum im drei Mal restlos ausverkauften Großen Studio.
Im Großen Studio der Universität Mozarteum kam Anfang Dezember 2017 Georg Friedrich Händels Zauberoper in der Inszenierung von Alexander von Pfeil zur Aufführung.
Wer zum Musikgenießen ein besonderes Ambiente sucht, dem sei die zur Zeit laufende Carmen-Produktion des Salzburger Landestheaters empfohlen.
Dieser Tage feierte mit Il mondo della luna eine Opera Buffa von Joseph Haydn am Salzburger Landestheater Premiere. Der Ausdruck „feiern“ ist dabei durchaus zutreffend – die von langwierigen Rezitativen „entstaubte“ Oper wurde, nur behutsam modernisiert, in eine ansprechende Form gebracht, für Auge und Ohr wurde viel geboten, der Premierenapplaus war lange anhaltend und gerechtfertigt.
Vor nunmehr zehn Jahren wurden die im Rahmen der Salzburger Festspiele stattfindenden Operncamps von den Wiener Philharmonikern ins Leben gerufen.
Die Abteilung für Musiktheater der Universität Mozarteum überrascht mit einer ungewöhnlichen Interpretation von Georges Bizets „Carmen“. Regisseur Alexander von Pfeil und der musikalische Leiter Gernot Sahler greifen auf die Version der Pariser Uraufführung mit gesprochenen französischen Dialogen zurück.
Das Salzburger Landestheater wagt sich an eine der bedeutendsten Opern der Musiktheatergeschichte.
Wie Beethovens Musik von zeitloser Schönheit ist, so enthält der Stoff des Fidelio heute wie bei der Uraufführung im Jahre 1805 die gleiche Brisanz.
Erneut gelungene Landestheater-Premiere – ein Rundum-Genuss für Opernfreunde: eingängige Musik, gute Gesangskräfte und viel Romantik versprechen einen perfekten Kunstabend.