Jean Ziegler: Der Aufstand des Gewissens
„Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.“
Die 2011 nicht-gehaltene Rede des wieder ausgeladenen Jean Ziegler.
„Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.“
Die 2011 nicht-gehaltene Rede des wieder ausgeladenen Jean Ziegler.
Der Sommer bringt jährlich die Reichen und Schönen und ihre Mitläufer in die Festspielstadt Salzburg. Die Stadt quillt über, Hochkultur gibt es an allen Ecken und Enden.
Seit 2002 fördert Montblanc diesen Wettbewerb für junge, internationale Theaterregisseure und ihre Ensembles. Ziel dieses Projektes ist es, junge Künstler vorzustellen, deren Arbeiten als wegweisend für die Zukunft des Theaters empfunden werden, und Regisseure, von denen zu erwarten ist, dass sie bald internationale Anerkennung finden.
Matthias Hartmann inszeniert dieses Werk der französischen Hochklassik mit einer großartigen Sunnyi Melles in der Titelrolle als tragische Schicksalssymphonie in Schwarz-Weiss.
Hofmannsthals Bearbeitung einer aus dem Spätmittelalter stammenden Moralität (Schauspiel mit moralischem oder religiös-lehrhaftem Charakter), die vor allem die Existenz des Todes und die Frage nach dem Glauben und der persönlichen Rechenschaft thematisiert, wurde 1911 in der Regie von Max Reinhardt in Berlin uraufgeführt und das mit mäßigem Erfolg. Die Kritik urteilte überwiegend negativ.
Zum 90-Jahre-Jubiläum der Salzburger Festspiele kommt erstmals ein Werk des großen Dichters zur Aufführung. Die Bühnenfassung dieser hochdramatischen Novelle aus dem Jahre 1910 schrieb der niederländische Autor und Dramaturg Koen Tachelet.
Mit dem Jedermann am Domplatz wurden die diesjährigen Salzburger Festspiele eröffnet. Salzburg hat mit Nicolas Ofczarek einen neuen Jedermann und mit Birgit Minichmayr eine neue Buchschaft.
Inspiriert durch einen Besuch auf Schloss Leopoldskron hat der englische Autor Michael Frayn ein Stück über den berühmten österreichischen Regisseur Max Reinhardt, den Mitbegründer der Salzburger Festspiele, verfasst.
Episoden und Intermezzi, Amüsantes und Tragisches, Anfänge und Abschiede, ganz Unterschiedliches erlebten die Schriftsteller, Philosophen, Komponisten, Wissenschafter, Maler und Mediziner, während sie zu Gast in Salzburg waren.
Die Jedermannprobe, das preisgünstige Festspielmitdiskutierereignis, ist immer wieder nett. Und wen man da alles trifft, einfach alles was Rang und Namen hat, herrlich; einmal dazugehören.
Heute vormittags hat Bundespräsident Fischer die diesjährigen Festspiele eröffnet. Die Festspielpräsidentin Rabl-Stadler betonte in einem Interview, an den Festspielen sieht man, was künstlerisch möglich ist. Die ganze Stadt ist im Freudentaumel, gute Geschäfte sind in Sicht. In der Stadt tummeln sich die Reichen und Schönen und die, die glauben dazugehören zu müssen. Man spürt das kulturelle Prickeln in den Gassen und Straßen.
Salzburger Festspiele. Gestern Abend war ich auf der Generalprobe zum Jedermann am Domplatz. Interessant war das Publikum.
Gewöhnlich gut informierte Kreise aus Schloss Hellbrunn berichten, dass, angeregt durch die berühmt gewordenen Verhüllungsaktionen von Christo in Deutschland, etwas ähnliches auch für Salzburg in Planung sein soll.
Salzburger Festspiele 2004: Heuer soll es auch Aufführungen nur für Einheimische geben!
Kulturarbeit ist schön. Meistens.Von Karl TraintingerMan kann viele Stunden unentgeltlich arbeiten und darf danach, wenn eine Veranstaltung nicht so gut gelaufen ist, auch noch herbe Kritik einstecken. Wenn’s gut war,…
Die Salzburger Festspiele 2002 sind vorbei. Sie waren ein großer Erfolg. Ich erinnere mich mit Freude an die Jedermann Aufführung. Vorbei ist leider auch die Zeit der aufwendigen Roben, die Farbe ins Stadtbild brachten.