Heiße Sommerluft und sonst nichts
Salzburgs Einfahrtsperre gilt bereits, nur scheint sie vor allem dort zu wirken, wo ohnehin niemand kontrolliert.
Salzburgs Einfahrtsperre gilt bereits, nur scheint sie vor allem dort zu wirken, wo ohnehin niemand kontrolliert.
Österreich träumt vom Fußballwunder — und feiert schon, wenn Deutschland scheitert: nationale Hoffnung mit einer Prise Schadenfreude.
Das Paschinger Schlössl steht wieder zum Verkauf, doch Salzburgs öffentliche Hand wirkt ausgerechnet hier auffallend zögerlich.
Wer den Hausarzt für überflüssig hält, verstopft Facharztpraxen und Ambulanzen – und wundert sich danach über Wartezeiten.
Vor der Budgetrede zeigt die Ministeriumsfassade bereits alles: Geld, Drohung, Theater und den unverwüstlichen Charme staatlicher Inszenierung.
In Graz wird am Kaiser-Josef-Platz gechillt, während Kommunismus, Blau und Salzamtgasse ganz selbstverständlich zusammenfinden.
10.000 Läufer, 100 Nationen, beste Stimmung: Der Salzburg Marathon verwandelte die Stadt in ein Fest der Bewegung.
Ein altes österreichisches System gerät ins Stolpern – und plötzlich tun viele so, als hätten sie es nie gekannt.
Die Stadt sagt nein, nennt aber keinen Grund: Beim Förderansuchen herrschen Nebel, Schweigen und erstaunlich wenig Transparenz.
Ottmar Hörl vergoldet Mozart zur Serie, Salzburg macht daraus Kunstbetrieb, Selfiekulisse und schließlich ein verkäufliches Souvenir.
Karin Bergmann übernimmt die Festspiele interimistisch – erfahren, krisensicher und mit der Hoffnung auf neue Ruhe.
In Salzburg endet eine Ära unschön: viel Raunen, wenig Größe und am Ende unnötig zerschlagenes Porzellan.
Salzburg investiert Millionen in Festspielhäuser, doch dem Musikum fehlen Mittel für Unterricht, Nachwuchs und musikalische Basis.
Wien kippt das Lueger-Denkmal als Zeichen der Erinnerungskultur und diskutiert heftig über die fast 776.000 Euro Kosten.
Seekirchen träumt vom Hallenbad, doch ohne Förderung bleibt vorerst nur die überdachte Fischach als Wunschlösung.
Hinterhäusers Ära endet: Zwischen Tonalität, Politik und Querelen fragt sich der Spaziergänger nach der künstlerischen Zukunft der Festspiele.
Moderne Jagd wird technischer: Zwischen Hightech-Ausrüstung und Komfort fragt sich der Spaziergänger, wo der Waidgedanke bleibt.
Salzburg wächst nach unten: Tunnelträume, Terminalpläne und alte Abzweigungen zeigen, wie Fortschritt unterirdisch zum städtischen Leitbild wird.
Wenn Politik zaudert statt entscheidet, wächst die Lust am Wegsehen – und andere freuen sich still darüber.
Schladming wird zum Eiskanal: Skirennen am Limit zwischen Gladiatorenshow, Wahnsinn, Risiko und Unterhaltung.