Zwischen Baustaub und Visionen
Zwischen Baustaub und Festspielzauber sorgt ein geplantes Windrad für grünen Strom – und reichlich Gesprächsstoff in Salzburg.
Zwischen Baustaub und Festspielzauber sorgt ein geplantes Windrad für grünen Strom – und reichlich Gesprächsstoff in Salzburg.
Geheime US-Weltraumwaffen und heuchelnde Großmächte im All: Wenn die Sternenschau zum militärischen Muskelspiel der Großmächte mutiert.
Österreichische Äpfel vor der Haustür, doch im Einkaufskorb landet plötzlich eine halbe Weltreise direkt aus Chile.
S-Bikes bringen Bewegung nach Salzburg und rufen prompt jene auf den Plan, die vorsichtshalber alles schlechtreden.
Leitungswasser wird zum Politikum: Gratisforderung, Servicekosten und die Frage, wer am Ende die Rechnung wirklich bezahlt.
In Großarl wird ein öffentlicher Radweg gesperrt, um umstrittenen Grundstückswidmungen offenbar mehr politischen Nachdruck zu verleihen.
Gehwege werden zu Rennstrecken: Eine Glosse über E-Bikes und Fußgänger im Überlebensmodus zwischen Tempo und Rücksicht.
Salzburg benennt Straßen um, doch am Zwerglgartenpavillon zeigt sich: Geschichte wird dort lieber beleuchtet als kritisch erinnert.
320 goldene Mozarts beleben Salzburgs öffentliches Wohnzimmer – mit Blumen, Rollator, Teppichpracker und viel gelebter Kunst, sogar zum Mitnehmen.
Die Trakl-Büste steht zwischen Fahrrädern und Alltag; ein besserer Standort könnte ihrer künstlerischen Wirkung mehr Raum geben.
Salzburgs Einfahrtsperre gilt bereits, nur scheint sie vor allem dort zu wirken, wo ohnehin niemand kontrolliert.
Österreich träumt vom Fußballwunder — und feiert schon, wenn Deutschland scheitert: nationale Hoffnung mit einer Prise Schadenfreude.
Das Paschinger Schlössl steht wieder zum Verkauf, doch Salzburgs öffentliche Hand wirkt ausgerechnet hier auffallend zögerlich.
Wer den Hausarzt für überflüssig hält, verstopft Facharztpraxen und Ambulanzen – und wundert sich danach über Wartezeiten.
Vor der Budgetrede zeigt die Ministeriumsfassade bereits alles: Geld, Drohung, Theater und den unverwüstlichen Charme staatlicher Inszenierung.
In Graz wird am Kaiser-Josef-Platz gechillt, während Kommunismus, Blau und Salzamtgasse ganz selbstverständlich zusammenfinden.
10.000 Läufer, 100 Nationen, beste Stimmung: Der Salzburg Marathon verwandelte die Stadt in ein Fest der Bewegung.
Ein altes österreichisches System gerät ins Stolpern – und plötzlich tun viele so, als hätten sie es nie gekannt.
Die Stadt sagt nein, nennt aber keinen Grund: Beim Förderansuchen herrschen Nebel, Schweigen und erstaunlich wenig Transparenz.
Ottmar Hörl vergoldet Mozart zur Serie, Salzburg macht daraus Kunstbetrieb, Selfiekulisse und schließlich ein verkäufliches Souvenir.