Die Ära Markus Hinterhäuser geht zu Ende. Künstlerisch war das eine gute Zeit – was in Salzburg allerdings noch lange kein Grund für eine Vertragsverlängerung ist. Hier zählt bekanntlich nicht nur die Qualität, sondern vor allem die „Tonalität“. Anders lässt sich die berühmte Wohlverhaltensklausel im Arbeitsvertrag schwer erklären.
Mag sein, dass es da und dort Kommunikationsprobleme gab. Hinterhäuser gilt schließlich nicht als Meister der Charmeoffensive. Und ja, auch die Querelen rund um die Besetzung der Schauspielchefin werfen kein gutes Licht auf den Intendanten und die Festspiele. Offensichtlich ist Dialogbereitschaft kein herausstechendes Merkmal der beteiligten Parteien.
Wenn dann noch eine nicht ganz unumstrittene Präsidentin regelmäßig zum Thema wird, eine junge Landeshauptfrau sich profilieren möchte und ein Bürgermeister mutig am Trittbrett mitfährt stellt sich die Frage: Ist diese Konstellation wirklich förderlich für die künstlerische Weiterentwicklung der Salzburger Festspiele?
Kann es Sieger geben, fragt sich der Spaziergänger als bekennender Festspiel-Fan?
Siehe auch:
Salzburger Festspiele >

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Sind die Festspiele nicht Salzburgs größter Arbeitgeber? Da ist es kaum verwunderlich, dass sich die Politik gerne in Szene setzt. Laut Studien stehen gut 15 Millionen Euro an öffentlichen Betriebsmitteln jährlich bis zu 250 Millionen Euro an Wertschöpfung gegenüber. Pro zugeschossenem Euro also ein Vielfaches an wirtschaftlichem Nutzen. Da können kreative Freigeister und ihre Tonalität schon ein Thema sein!