Am 12. März 2026 wurde der Saal der ARGEkultur Salzburg zum Treffpunkt für Fans der österreichischen Singer-Songwriterin OSKA. Kurz nach 20 Uhr betritt sie mit ihrer Band die Bühne. Es ist die erste Release-Show ihres neuen Albums „Refined Believer“.

Von Sandra Pichler
Die Kulisse wirkt märchenhaft. Hinter der Bühne öffnet sich ein blauer Vorhang mit goldenen Sternen, der wie ein stilisierter Nachthimmel über der Band schimmert. Davor steht OSKA im glitzernden Kleid, mit roter Strumpfhose und feinen Riemchenschuhen, elfengleich, fast schwebend. Die Bandmitglieder tragen Schleifen am Hemdkragen, jeder in einer anderen Farbe. Schon zu Beginn entsteht eine warme, beinahe familiäre Atmosphäre.
Hinter dem Künstlernamen OSKA steht die niederösterreichische Musikerin Maria Burger. Mit sensiblen Indie-Pop-Songs und ihrer unverwechselbaren Stimme hat sie sich in den vergangenen Jahren rasch einen Namen gemacht. Internationale Tourneen und große Vorprogramme, etwa für Tom Odell oder Coldplay, haben sie weit über Österreich hinaus bekannt gemacht.

In ihrem zweiten Album „Refined Believer“ rücken persönliche Erfahrungen noch stärker in den Mittelpunkt. Schwierige Zeiten, erklärt sie im Laufe des Abends, verschwinden nie ganz. Man trägt sie mit sich weiter, auch wenn man aus ihnen gelernt hat.
Vor der Bühne stehen viele Mädchen und junge Frauen, die begeistert mitsingen. OSKA reagiert darauf immer wieder gerührt und spricht das Publikum direkt an. Mehrmals nennt sie die Salzburger Zuhörerinnen und Zuhörer „die beste Crowd überhaupt“. Tatsächlich ist die Atmosphäre ausgesprochen positiv: viel Lächeln, viel Mitsingen und ein Gefühl, als würde sich der ganze Saal für diesen Abend in eine kleine, vertraute Gemeinschaft verwandeln. In ihren Liedern erzählt OSKA von Liebe, von Unsicherheiten und von Beziehungen, die manchmal „lausiger sind a…

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