Umrundung des Mondes sollte heute ein Kinderspiel sein

Mond

Mond | Foto: Karl Traintinger

Erstmals seit 50 Jahren soll eine vierköpfige Crew aus den USA zum Mond fliegen. Voraussichtlich im April soll diese in der sogenannte Artemis-Mission den Mond umrunden – und auch die nächste Landung auf dem Mond ist schon geplant.

Heinrich Frei

Von Heinrich Frei, Zürich, Schweiz

Zwischen 1969 und 1972 gelang es sechsmal auf dem Mond zu gelangen. Heute nach über 50 Jahren sollte eine bemannte Umrundung des Mondes technisch ein Kinderspiel sein. Bei der ersten Mondlandung, 1969, hatten wir noch keine Handys und nicht lange vorher machte ich statische Berechnungen mit dem Rechenschieber.

Unter dem US-Präsidenten Donald Trump sollte es wenigstens gelingen mit einer bemannten Rakete den Mond zu umrunden. Vielleicht wird Trump wie Nixon aber auch abgesetzt, bevor er mit einer neunen bemannten Mondmission «America wieder great again» machen kann. Es ist zu hoffen, dass die Weltraumfahrer, die jetzt den Mond in ihrem Raumfahrzeug umrunden sollen, wieder gesund auf die Erde zurückkehren. Warum ist diese Umrundung auch wegen der Weltraumstrahlung so schwierig?

Der Van-Allen-Strahlungsgürtel wirkt als Schutzschild für die Erde; er verhindert, dass ein Großteil der lebensfeindlichen Teilchenstrahlung der Sonne das Leben auf der Erde erreicht. Für Weltraumfahrer ist die Durchfahrt durch diesen Gürtel gefährlich. Auch weiter draußen im Weltraum sind Astronauten der schädlichen Strahlung der Sonne ausgesetzt, insbesondere bei einem so genannten Sonnensturm, der auch schon zu Störungen im Telekommunikationssystem auf der Erde führte.

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2 Kommentare zu "Umrundung des Mondes sollte heute ein Kinderspiel sein"

  1. Die Astronautin

    Hoch überm Lärm der Erdenwelt
    fliegt kühn die Frau zum Mond hinan,
    der alte Mondmann staunt und hält
    verwundert inne, schaut sie an.
    „Was suchst du hier in meiner Nacht –
    die Liebe, Wahrheit oder Macht?“

    Da spricht sie still: „Nicht Ruhm noch Geld,
    nicht eitler Glanz führt meinen Sinn;
    ich suche fern von dieser Welt,
    was Licht noch trägt im Dunkel hin.“
    Der Mondmann nickt im Silberschein:
    „Wer lauter fragt, darf Gast hier sein.“

    Doch unten tönt mit großem Klang
    Donald Trump sein stolzes Wort:
    „Auch dies gehört, und zwar nicht lang,
    am Ende mir und meinem Ort!“
    Da ruft der Mond mit ernstem Blick:
    „Nicht alles folgt dem großen Glück.“

    So steigt sie weiter still empor,
    die Erde bleibt schon klein zurück;
    verweht ist mancher laute Chor,
    verblasst so manches Machtgeschick.
    Denn größer als des Menschen Pracht
    ist doch die stille Sternennacht.

  2. Heinrich Frei Heinrich Frei | 2. April 2026 um 20:30 |

    Sicher haben jetzt auch viele Leser der Dorfzeitung den erfolgreichen Start der Rakete verfolgt, die den Mond mit Menschen an Bord umkreisen soll. Kein Thema in den Medien sind jedoch kritische Dokumentationen zu den sechs Mondlandungen, die schon zwischen 1969 – 1972 stattgefunden haben sollen.

    Verschiedene Journalisten haben die damaligen Mondmissionen ausführlich dokumentiert. Bill Kaysing, veröffentlichte 1976 das Buch «We Never Went to the Moon». (Wir flogen nie zum Mond). (Bill Kaysing 1922 – 2005) Auch Gerhard Wisnewski, setzte sich kritisch mit den bemannten Weltraummissionen sowohl der Sowjets wie der Amerikaner auseinander. («Lügen im Weltraum» Knaur Verlag 2010) Wisnewski listete in seinem Buch zahlreiche Fakten auf zu den seinerzeitigen Weltraum-Erfolgsmeldungen der Sowjetunion und der USA.

    Das Buch «We Never Went to the Moon», wir flogen nie zum Mond, ist zum ersten Mal im Juni 1976 erschienen. Das Buch nimmt die Begeisterung über die Mondlandungsschwindel der 70er Jahre ins Korn. Bill Kaysing war Leiter der technischen Präsentationen des «Rocketdyne Propulsion Field Laboratory» von 1956 bis 1963. In dieser Zeit wurden die wichtigsten Planungen für die Triebwerke und für die Komponenten des Apolloprojektes durchgeführt. In dieser Zeit führe Bill Kaysing auch Sicherheitsüberprüfungen mit der US Air Force und der Atomenergiekommission durch.

    Der Amerikaner David McGowan nennt die US-Mondlandestory eine St. Nikolaus und Osterhasenversion für Erwachsene, in seiner 192-seitigen Dokumentation, «Wagging the Moondoggie», über die US Mondlandungen:
    Schlussfolgerung von David McGowan: «Wenn sie über die sechs Mondladungen zwischen 1969 und 1972 lügen konnten, können sie auch über alles Lügen, das ist die bittere Erkenntnis»

    Jules Verne schrieb nicht nur den bekannten Roman «In achtzig Tagen um die Erde», sondern er verfasste auch die Science-Fiction Romane, «Von der Erde zum Mond» (1865) (14) und «Reise um den Mond». (1873) (15)
    Das Raumfahrzeug wurde in dieser utopischen Geschichte von Verne mit einer Kanone von Florida aus Richtung Mond geschossen. Die Passagiere hiessen bei Jules Verne Barbicane, Nicholl und Ardan. Zwei Hunde flogen auch mit. Im Gegensatz zu den Amerikanern die 1969 wirklich auf dem Mond landeten, umkreiste das utopische Raumschiff von Jules Verne nur den Mond und kehrte zur Erde zurück. 1969 hiessen die Passagiere die am 16. Juli 1969, auch von Florida aus, Richtung Mond gestartet waren, Armstrong, Aldrin und Collins, Hunde hatten die Amerikaner 1969 nicht mitgenommen.
    Mond und Mars haben selten so gut gelacht über Raumfahrtpläne der Erdbewohner. von Musk, Trump und Co.

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