Nach Tagen voller Regen in Salzburg sehnte ich mich nach Sonne – und die sollte ich finden. Mit dem Nachtzug ging es um 2:14 Uhr ab Salzburg direkt nach Venezia Santa Lucia. Pünktlich um 8:35 Uhr rollte der Zug ein, und schon beim ersten Cappuccino am Canal Grande wusste ich: Hier bin ich richtig. Die Sonne strahlte, das Wasser glitzerte – willkommen in Venedig!

Von Sandra Pfeifer
Salzburg, Österreich
Zu Fuß schlenderte ich durch enge Gassen und über kleine Brücken in den Stadtteil Castello, wo mein Hotel Sant Antonin lag – nur rund zehn Gehminuten vom Markusplatz entfernt, aber angenehm ruhig. Besonders der wunderschöne Garten und die Panorama-Terrasse machten das Frühstück im Freien zu einem Genuss. Gleich in der Nähe liegt die berühmte Libreria Acqua Alta, eine der originellsten Buchhandlungen der Welt – ein Ort, den man nicht verpassen sollte.









Mit dem Vaporetto fuhr ich nach Murano und legte am Friedhof auf der Isola di San Michele einen Stopp ein – ein stiller, fast poetischer Ort. Natürlich durfte ein Besuch am Markusplatz nicht fehlen. Im altehrwürdigen Café Florian genoss ich den Flair vergangener Zeiten, bevor ich im Hard Rock Café bei einem Drink den Gondolieri beim Manövrieren zusah.
Eine Fahrt auf dem Canal Grande gehört einfach dazu – ebenso wie ein Abstecher ins charmante Cannaregio, auf den Spuren von Commissario Brunetti. Frühmorgens ging es zum Mercato di Rialto: frischer Fisch, pralles Obst, duftendes Gemüse – ein Fest für die Sinne. Danach ein wenig Shopping, dann in der Abendsonne auf einer Parkbank sitzen, ein cremiges Gelato genießen und denken: Herz, was willst du mehr?









Leider hatte die Reise auch eine kleine Schattenseite: Am Heimreisetag wurde mir unbemerkt die Geldbörse gestohlen. Also – Augen auf in den Menschenmengen!
Mit dem Zug ging es schließlich wieder Richtung Heimat. Im Gepäck: viele schöne Erinnerungen, ein paar Tüten Souvenirs – und der Plan, bald wiederzukommen.
Siehe auch:
Sandra auf Reisen >

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