Das ehemalige Stadtwerke-Areal in Salzburg-Lehen hat eine lange Geschichte. Ab 1857/1859 wurde das Gelände zunächst als Gaswerk genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand dort die Unternehmenszentrale der Salzburger Stadtwerke. Das markante Hochhaus wurde 1968 errichtet.

Von Karl Traintinger
Ab 2004 wurde die Neunutzung des rund 42.000 Quadratmeter großen Areals geplant. Die neue Bebauung begann 2009 und erfolgte in mehreren Etappen. Zwischen 2011 und 2013 entstand im nördlichen Bereich ein Wohnquartier mit rund 287 geförderten Wohnungen, einem Kindergarten und einem Studentenheim.
Im südlichen Teil wurden bis etwa 2017 Büros, Labore sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen errichtet. Damit wurde die rund zehnjährige Umgestaltung des ehemaligen Industrie- und Verwaltungsstandorts weitgehend abgeschlossen. Aus dem früheren Gaswerk und der Zentrale der Stadtwerke entwickelte sich ein vielfältiges Stadtviertel, in dem Wohnen, Bildung, Forschung und Arbeiten miteinander verbunden sind.
Auffallend sind die großen Asphaltflächen, die sich wie ein grauer Teppich durch das Areal ziehen. Für Bäume, Sträucher und andere grüne Akzente bleibt nur wenig Raum. Der viele Beton verstärkt den kühlen, unpersönlichen Eindruck. Was als moderner Stadtraum gedacht ist, wirkt dadurch stellenweise versiegelt und leblos – das Grau dominiert.
Quellen:
de.cba.media – Geschichte des Stadtwerk-Lehen-Areals

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