Das Salzburger „Cool Mama“ sorgt wieder einmal für negative Schlagzeilen: Zwei indische Sikhs wurden mit ihren Turbanen nicht ins Lokal gelassen – ähnlich erging es vor einiger Zeit zwei Muslimas mit Kopftuch.
Salzburg präsentiert sich gern als weltoffene Mozartstadt. Umso peinlicher, wenn religiöse Kleidung an der Tür plötzlich als unerwünschtes Accessoire gilt. Ein Turban ist kein störender Partyhut, ein Kopftuch kein Regelverstoß. Konsequenterweise müssten dann wohl auch Nonnen in Ordenskleidung oder WA Mozart mit seiner Perücke draußen bleiben.
Was daran noch „cool“ sein soll? Eine offene Gesellschaft erkennt man nicht daran, wie bunt ihre Werbeprospekte sind, sondern daran, wer tatsächlich willkommen ist.

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