Woman in War: Würde und Hoffnung im Fokus

Woman in War: Würde und Hoffnung im Fokus

Vom 19. bis 22. Februar war im Evangelischen Zentrum in der Schwarzstraße in Salzburg die Fotoausstellung Woman in War zu sehen, organisiert vom JRS Jesuit Refugee Service Ukraine. Gezeigt wurden Schwarz-Weiß-Porträts von Frauen und Kindern, die aus der Ostukraine nach Lemberg geflüchtet sind. Die Frauenporträts entstanden 2022 und stammen von der Fotografin Antonia Durda.

Von Karl Traintinger

Meist hört man Kriegsberichte oder sieht Bilder direkt aus den Kampfgebieten der Ukraine. Diese Ausstellung zeigte hingegen Menschen, die in diesen Regionen leben und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht aufgegeben haben. Die Frauen präsentieren sich zum Teil mit traditionellen Kopfbedeckungen und strahlen trotz ihrer Erfahrungen Zuversicht aus. Auch bei den Kinderporträts steht nicht die Verzweiflung im Vordergrund.

Die Fotografien sind nicht anklagend, sondern ein stilles Zeugnis von Würde und Überlebenswillen. Sie erinnern daran, dass Frauen mit ihren Kindern weiterhin im Kriegsgebiet leben – eine Realität, die nicht vergessen werden darf.

Nach einer Präsentation in Frankreich im vergangenen Jahr ist die Ausstellung heuer in Österreich und der Schweiz zu sehen, weitere sind geplant In Salzburg setzte sie ein starkes Zeichen für Menschlichkeit und kann auch als Beitrag zur Verarbeitung traumatischer Erfahrungen verstanden werden. Für mich zählt sie zu den eindrucksvollsten Fotoausstellungen, die ich in letzter Zeit gesehen habe.

Siehe auch:
Welt-Presse-Foto 2025 >

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