Am 19. September 2025 eröffnete die EBORAN Galerie die Ausstellung „Zweimal lila ist auch nicht gleich“ von John Petschinger. Schon bei den einleitenden Worten von Antonio Rosa de Pauli (Museum Angerlehner, Wels) wurde deutlich, dass hier etwas Besonderes zu erleben ist: Erstmals spielt der gezielte Einsatz von Künstlicher Intelligenz als Ideengeber eine Hauptrolle in einem so klar kuratierten Rahmen.

Von Karl Traintinger
Petschinger überlässt einen Teil des kreativen Prozesses der Maschine. Er fasst Ideen, Stimmungen, Erlebnisse oder besondere Momente in prägnante Texte, die zusammengefasst als Prompts an eine KI gehen. Die daraus entstehenden digitalen Entwürfe bilden die Grundlage, die der Künstler anschließend malerisch weiterentwickelt, Schicht für Schicht verfeinert und oft in Epoxidharz fixiert. Es ist ein spannendes Zusammenspiel von maschineller Präzision und menschlicher Handschrift.
Großformatige Arbeiten und zahlreiche A4-Werke geben einen vielfältigen Einblick in diese hybride Arbeitsweise. Die Ausstellung lädt zum Staunen ein und regt an, über das Verhältnis von Mensch, Kunst und Technologie nachzudenken. Besonders die leuchtenden Farben und die überraschende Tiefe der Werke bleiben lange im Gedächtnis.








John Petschinger. Geboren 1994 in Oberwart, lebt und arbeitet er in Wien und im Burgenland. Seine leuchtenden, expressiven Werke entstehen auf ungewöhnlichen Trägermaterialien wie Metallplatten und verbinden Collage, Acryl und Kunstharz. Neben Malerei und Fotografie integriert er seit Kurzem KI-Prozesse in sein Schaffen. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland machten ihn zu einem gefragten Vertreter zeitgenössischer Kunst, wobei die abstrakte Blume als Hommage an seine familiären Wurzeln immer wiederkehrt und seinen unverwechselbaren Stil unterstreicht.
EBORAN Galerie
5020 Salzburg, Ignaz-Harrer-Strass 38
John Petschinger – bis 10. 10. 2025

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