Zwischen Bergwelt und Vergänglichkeit

Herbert Danler

Herbert Danler - Marzon/ Martel/ Südtirol, 1963, Öl auf Leinwand, 57 x 121 cm | Foto: Karl Traintinger, Dorfbild.at

Zeitlose Alpenbilder: Herbert Danler in Salzburg

Die Galerie Gerlich in Salzburg zeigt Besuchern in der Festspielausstellung 2025 die beeindruckenden Werke des Tiroler Künstlers Herbert Danler (1927–2017). Seine expressiven Gemälde alpiner Landschaften begeistern durch leuchtende Farben und eine klare, reduzierte Formsprache. Traditionelle Bauwerke sind die Motive, die zum Verweilen und Nachdenken einladen.

Von Karl Traintinger

Danlers kraftvolle Pinselstriche und seine emotionale Ausdrucksstärke fangen eine alpine Welt ein, die zunehmend zu verschwinden droht. Seine Bilder wirken wie ein künstlerisches Festhalten von Tradition und Natur, die in der heutigen Zeit immer seltener werden. Die Ausstellung bietet nicht nur ästhetischen Genuss, sondern lädt auch zur Reflexion über den Wandel der Berglandschaften und ihrer kulturellen Bedeutung ein.

Jedes seiner Werke wirkt wie ein „Denkmalbild“: zeitlos, archaisch und voller Respekt für die Ursprünglichkeit der Natur und Kultur seiner Heimat Tirol. Besonders berührend ist seine künstlerische Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit traditioneller Lebensräume.

Herbert Danler war viele Jahre Kunsterzieher in Landeck und engagierter Kulturvermittler. Nach seiner Pensionierung 1984 arbeitete er als freischaffender Künstler. Für sein Schaffen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Ehrenzeichen des Landes Tirol. Seine Werke wurden in Österreich, Deutschland und der Schweiz gezeigt – jetzt auch in Salzburg.

Galerie Gerlich

5020 Salzburg, Sigmund-Haffner-Gasse 6
Herbert Danler – bis 30. August 2025

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