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Franz Jägerstätter und die Juden (in der Bibel und während des Nationalsozialismus)

Trotz seiner für einen einfachen Bauern unglaublichen politischen Informiertheit und Sensibilität hat sich Franz Jägerstätter in seinen umfangreichen Notizen nie über die Verfolgung der Juden Gedanken gemacht. Der aus der Nähe von St. Radegund stammende Politikwissenschafter und Gründer des österreichischen Gedenkdienstes Andreas Maislinger hat diese in der Jägerstätter-Forschung bis heute nicht behandelte Frage bereits 1993 in einem Kommentar in der Braunauer Rundschau gestellt.


Arbeitserziehungslager und Zigeuneranhaltelager Weyer (Innviertel)

Andreas Maislinger. Ergänzung einer Ortschronik “Arbeitserziehungslager” und “Zigeuneranhaltelager” Weyer.
“In Oberösterreich (Gemeinde St. Pantaleon) existierte vom 5. Juli 1940 bis ca. 7. Jänner 1941 ein Erziehungslager für Arbeitsunwillige und Asoziale. Vom 7. Juli 1940 bis etwa Ende August 1940 war das Lager im Gasthaus Göschl in Moosach {Gemeinde St. Georgen, Bezirk Salzburg) untergebracht, vom Frühherbst 1940 (unterschiedliche Angaben) bis 7. oder 9. Jänner 1941 kam es zur Auflösung des Lagers, angeblich wegen vorgekommener schwerer Misshandlungen von Lagerinsassen, von denen fünf an den Folgen dieser Behandlung starben. In einer Anzeige an die Bezirkshauptmannschaft in Braunau vom 3. Dezember 1952 wird darauf hingewiesen, daß der NS-Gauleiter von ,Oberdonau’, Eigruber, das Lager St. Pantaleon bzw. Weyer illegal einrichten ließ, ohne die Regierungsstellen in Berlin davon informiert zu haben. Die Lagerinsassen zog man zu Entwässerungsarbeiten (Ibm – Waidmoos) heran. Die Bewachung der arbeitsfähigen Zigeuner und deren Transport vom bzw. zum Lager besorgten Organe der Reservegendarmerie.
Der Aufsatz wurde als Ergänzung zum Referat von Ludwig Laher für die Veröffentlichung in der Dorfzeitung zur Verfügung gestellt.


Die dunkelste Stunde der Gemeinde

Das 140-jährige Bestandsjubiläum des Kameradschaftsbundes Lamprechtshausen gibt Anlass, sich in die Zeit der Gründung des jubilierenden Vereines zu versetzen und sich an die jüngere Geschichte der gemeinde zu erinnern.



Viele Würstel sind braun.

Innenminister Sobotka möchte das Hitlerhaus abreißen, hört man, jeder Zusammenhang zu Adolf Hitler muß verschwinden. Ganz und gar. Ein Supermarkt wäre gut, oder ein Würstelstand, berichten gewöhnlich gut informierte Kreise aus der Bundeshauptstadt.




Cathrin Kahlweit: Sein Haus

Adolf Hitler kam aus Braunau am Inn. Die kleine Stadt in Österreich würde das gern vergessen. Erst recht jetzt, wo es neue Gerüchte gibt: über einen Russen, der die Geburtsstätte des Diktators kaufen möchte.


Entnervt – Debatte um Hitlers Geburtshaus will nicht enden

Manchen geht es auf die Nerven, immer nach dem Hitler-Haus gefragt zu werden, und sie schicken die Touristen dann irgendwohin, zum Krankenhaus zum Beispiel. Besonders oft gefragt wird der Verkäufer im Textilgeschäft gegenüber. Er deutet dann immer auf das gelbe Gebäude. Wenn der Hafer ihn juckt, schaut er auch auf die Uhr und sagt: »Kommen Sie um halb eins wieder, da schaut er gern zum Fenster raus!«


Wolfgang Bauer, Michael Müller: Damit es nicht verloren geht.

Am Freitag, den 26. Oktober wurde vom Verein Geschichte Bürmoos im Gemeindezentrum Bürmoos der bereits dritte Band von „Damit es nicht verloren geht – Fast vergessen“ präsentiert. Er enthält fünf Biographien von Leuten, die einst große Bedeutung für den Ort und die Umgebung hatten, jedoch inzwischen fast vergessen wurden.