SCHAUSPIELHAUS

„Wut“ – Götter im Schlachthof

Elfriede Jelinek verfasste den Text des 2016 an den Münchner Kammerspielen uraufgeführten Stückes als Reaktion auf die Pariser Terroranschläge im Jänner 2015, die der Redaktion der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ und einem koscheren Supermarkt gegolten hatten.


„Ein seltsames Paar“ – ein Komödienklassiker im Schauspielhaus Salzburg

Die 1965 uraufgeführte Boulevardkomödie, 1968 mit Walter Matthau und Jack Lemon erfolgreich verfilmt, gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Stücken von Neil Simon. Die köstlichen Turbulenzen, die das Zusammenleben eines Chaoten mit einem Ordnungsfanatiker nach sich zieht, bieten beste Unterhaltung, nicht nur in der Silvesternacht.



„Hieronymus Bosch“ und der Garten der Lüste

Der Schweizer Autor Jérôme Junod hat das berühmte Triptychon des niederländischen Malers Hieronymus Bosch (um 1450–1516), das heute im Prado in Madrid zu besichtigen ist, in den Mittelpunkt seines Stückes gestellt.


„Der Junge mit dem Koffer“ – Stationen einer Flucht

In Mike Kennys Theaterstück werden einem jugendlichen Publikum (empfohlen ab 10 Jahren) die Erfahrungen des jungen Flüchtlings Naz auf seinem gefährlichen Weg nach Europa nahegebracht. Der ständige Wechsel zwischen temporeichen, spannungsgeladenen Szenen und leisen Zwischentönen kam bei den Schülern gut an.


„Vorhang!“- Wirklich alles nur Theater?

Im Schauspielhaus Salzburg nimmt eine verbitterte, zutiefst gekränkte und unwahrscheinlich wütende Schauspielerin späte Rache an einem gefürchteten Kritiker, der durch seine harten Worte ihre Karriere vernichtet hat. Der Autor Charles Marowitz weiß, wovon er spricht, denn als Kritiker waren „Schärfe, Witz und Verachtung“ seine Markenzeichen.


„Dantons Tod“ – Die Dynamik einer Revolution

Das Schauspielhaus Salzburg startet mit Georg Büchners Drama über die Schrecken der Französischen Revolution in die neue Saison. Der damals erst 21-jährige Autor zeigt auf, wie die Ausbreitung der Gewalt, die revolutionäre Umwälzungen oftmals nach sich ziehen, die angestrebten humanen Ziele verhindert. Die Premiere am 16. September 2016 hinterließ einen starken Eindruck.


„Supergute Tage“ – nur wenn alles passt!

Marc Haddons 2003 erschienener Roman „Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone“ wurde ein internationaler Bestseller. Der renommierte Gegenwartsdramatiker Simon Stephens hat die berührende Geschichte eines jungen Asperger-Autisten emotional packend für die Bühne bearbeitet.



„ZUHAUSE“ – sanierungsbedürftige Innenräume

Die von Caroline Richards im Schauspielhaus Salzburg in Szene gesetzten Monologe stammen aus Ingrid Lausunds Buch „Bin nebenan – Monologe für zuhause“. In tragikomischen Episoden lassen die Protagonisten tief in ihr Seelenleben blicken, wenn sie versuchen, ihr Zuhause möglichst gemütlich einzurichten, um der drohenden Einsamkeit zu entkommen.


„The Swing Thing“ – Das Karussell dreht sich

1969 sorgte Sydney Pollacks amerikanisches Filmdrama „Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss“ (They Shoot Horses, Don’t They?) für Furore und wurde für acht Oscars nominiert. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Horace McCoy aus dem Jahr 1935 und schildert einen Tanzmarathon zur Zeit der Weltwirtschaftskrise in den USA. Das Schauspielhaus Salzburg zeigt die Bühnenfassung.



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