Barbara Wimmer: Tödlicher Crash

Barbara Wimmer

Barbara Wimmer | © Joanna Pianka

Autorin: Barbara Wimmer
Titel: Tödlicher Crash – Wien Krimi
ISBN: 978-3-8392-2597-4
Verlag: Gmeiner Verlag GmbH
Erschienen: 2020

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Klappentext:

Wien 2022. Der Finanzminister der Republik Österreich ist stolz auf sein selbstfahrendes Auto – eines der ersten, die im Lande zugelassen wurden. Doch plötzlich prallt das hochmoderne Fahrzeug gegen eine Baumallee.

Der Tod des Politikers sorgt für großes Aufsehen. Anfangs ist unklar, ob es sich dabei um einen Unfall handelt. Oder steckt ein Hacker-Angriff dahinter? Die kritische Investigativ-Journalistin Stefanie Laudon aus Wien will den Fall für das Blatt „24 Stunden“ aufklären und gerät plötzlich selbst ins Visier der Ermittlungen …

Anni Lemberger

Rezension von Anni Lemberger

Nachdem klar war, dass es sich bei diesem Unfall um Mord handelt, gehen die Verkaufszahlen des Flexus Alpha des amerikanischen Automobilherstellers Noofle steil bergab.

Wer hat aus der Entfernung das Auto in den tödlichen Crash gesteuert und warum?

Mit den Ermittlungen wird Kommissar Leyerhofer beauftragt, der fünf Jahre vor seiner Pensionierung steht und bei den modernen Medien nicht mehr ganz durchblickt. Die Ermittlungen gestalten sich äußerst schwierig und nachdem sie vorerst ohne Ergebnis eingestellt werden, scheint es, als hätte der Ermittler seinen „ersten cold case“, der nicht gelöst werden kann. Erst nachdem sich die, zuerst selbst verdächtige und sich im Hackermilieu bewegende Journalistin Stefanie Laudon und ihr Freund Paul Mond in die Ermittlungen einmischen, kommt es zu einem überraschenden Einblick in die Geschehnisse.

Als Paul Mond sich auch noch in den Computer gesteuerten Kuhstall des Ministerbruders hackt und die Bilder des Kamera überwachten Stalles online stellt, bricht ein beispielloser Hype um „Kuhstallromantik und Katzenyoga“ aus, der zu einem lukrativen Geschäftsmodell des verstorbenen Ministerbruders Thomas Steinrigl und seiner Frau Sigrid wird.

Dieser Kriminalroman zeichnet ein Horrorszenarium über die Möglichkeiten menschlicher Überwachung auf. Für den wenig erprobten EDV Anwender war es stellenweise schwierig zwischen realen Möglichkeiten und Fiktion zu unterscheiden.

Obwohl meist spannend zu lesen, war der Roman aber stellenweise etwas langatmig und verlor sich in privaten Details der Akteure.

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Dorfladen

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