Die Angst öffnet die Türe…

Hallo? | Foto: Karl Traintinger| Dorfbild.com

Sie haben das bestimmt schon einmal gelesen oder gehört: Es klopft an der Türe, die Hoffnung geht hin und niemand ist draußen. Es klopft wieder, doch diesmal geht die Furcht hin, das Grauen steht vor der Türe und die Furcht erschrickt so, dass die Hoffnung hingeht und niemanden sieht und zur Furcht sagt, es sei niemand da und die Türe schließt.

Maria Schweiger

Von Maria M. Schweiger

Das zeigt einen grundlegenden Unterschied in der Haltung an sich auf. Die Hoffnung kann deswegen nichts sehen, weil sie neue Möglichkeiten, Lösungswege in sich trägt, das Zukünftige auch positiv sieht. Doch die Furcht hat bereits den Kein des permanten Zweifels in sich und sieht immer nur „das halbvolle Glas“, das Vertrauen fehlt und daher auch das Erschrecken; die Furcht kann nur mehr das sehen, was sie auch erwartet – das Schlimme.

Menschen, die hoffen, sind stark und ein Sturm kann ihnen nichts anhaben, weil sie darauf vertrauen, dass es auch wieder vorbeigeht und auch die Kraft haben, diese vorübergehende Zeit auch so wahrzunehmen. Es geht aber auch noch weiter, denn solche Menschen setzen Ressourcen frei, um die gegebene Situation auch selbst zu beeinflussen un zu verändern – sie handeln. Sie finden immer irgendetwas, um das Beste daraus zumachen. Es werden bereits Tätigkeiten eingesetzt, die sich in der persönlichen Vergangenheit bewährt haben und – so notwendig – auch auf die jeweilige Gegebenheit adaptiert, um den Sturn zu einer Boe werden zu lassen.
Jeder Mensch hat solche Strategien, die lebenslang erlernt und auch der jeweiligen Lebenssituation dazugelernt oder angepaßt werden können – so es gewollt wird. In schwierigen Zeiten kann das dann enorm hilfreich sein.

Zusätzlich holen sich diese Menschen auch Ratschäge ein, selektieren jedoch nach der persönlichen Brauchbarkeit bzw Umsetzbarkeit auf ihr eigenes Leben. …

Dorfladen

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