Alexandra Bleyer: Waidmannsruh

Alexandra Bleyer | Foto: Emons © Peter Lukačovič

Alexandra Bleyer | Foto: Emons © Peter Lukačovič

Autorin: Alexandra Bleyer
Titel: Waidmannsruh
ISBN: 978-3-7408-0909-6
Verlag: Emons Verlag GmbH
Erschienen: 24. 09. 2020

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Klappentext

Wenn im Mölltal zwei Jäger um die Trophäe des Einserhirsches streiten, ist der ewig grantelnde Aufsichtsjäger Sepp Flattacher als Schlichter gefragt.

Dabei ist Diplomatie nicht gerade seine Stärke. Aber ermitteln, das kann er! Und genau das muss er auch, als einer der Männer unfreiwillig in die ewigen Jagdgründe eingeht. Denn Sepp hat berechtigte Zweifel, dass das Motiv für die Tat zwingend in der Jägerei zu suchen ist …

Anni Lemberger

Rezension von Anni Lemberger

Wie wäre diese Geschichte wohl ausgegangen, hätte der Jäger und Baumarktbesitzer Walter nicht unlautere Jagdmethoden angewandt?

So kurz vor Vinzenz´s großem Ziel – endlich einen „Einserhirschen“ zu erlegen, fällt ein Schuss und der Hirsch fällt getroffen zu Boden. Nur kam der Schuss nicht von Vinzenz. Das Geräusch eines Autos war zu hören und einen kurzen Moment glaubte Vinzenz, er hätte eine Waffe aus einem Autofenster ragen sehen. Ein Jäger, der nicht vom Schießstand aus jagt – undenkbar, oder doch nicht? Aber die mitgeführte und filmende Kamera bringt die Wahrheit ans Tageslicht – und die kann Vinzenz einfach nicht für sich behalten….. .

Und dann sollte es auch noch Walters letzter Schuss gewesen sein….

Als die ermittelnden Beamten Schober und Koller den „schussneidigen“ Waidmann Vinzenz als Hauptverdächtigen ins Visier nehmen, mischt sich der Flattacher Sepp, seines Zeichens grantelnder Aufsichtsjäger, gemeinsam mit seinem Nachbarn in die Ermittlungen ein. Der Jagdverein ist nämlich Flattacher´s ureigenes Revier, in das er ungern jemanden „wildern“ lässt und außerdem haben die „Kappelständer“ (abwertende kärntnerische Bezeichnung für einen Polizisten) auch noch einen Einschleichdieb zu jagen….

Ein Krimi aus dem Jägermilieu, bei dem der Kärntner Dialekt, aber auch der schwarze Humor nicht zu kurz kommen. Als Krimi eher mäßig spannend, aber witzig und gut lesbar.

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Dorfladen

Über den Autor

Anna Lemberger
Geboren in Zederhaus/L ungau/ Salzburg. Seit dem Ende ihrer aktiven Berufslaufbahn als Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester 2017 (nach 42 Berufsjahren) liest sie vorwiegend Bücher Österreichischer Autorinnen und Autoren und schreibt Rezensionen dazu. Anni Lemberger betreibt außerdem eine FB Seite, auf der sich LeserInnen und AutorInnen virtuell treffen und austauschen können.

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