Irene Dorfner: Das Hortensiengrab

Irene Dorfer

Irene Dorfer | Foto: epubli/ Privat

Autorin: Irene Dorfner
Titel: Das Hortensiengrab
ISBN: 978-3-7541-3306-4
Verlag: Epubli
Erschienen: 2021

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Klappentext:

Im oberbayerischen Tüßling gerät das idyllische Leben durcheinander, als bei Grabungen für einen Pool eine Leiche gefunden wird. Wer ist der Mann, der dort seit zwei Jahren liegt? Und was ist mit dem Nachbarn Hiermaier, der ein Geheimnis bewahren muss?

Dann gibt es auch noch einen Bewohner in der Parallelstraße, der panisch die Flucht ergreift, als er versteht, um wen es sich bei dem Opfer handelt.

Leo Schwartz und die Kollegen der Mühldorfer Polizei geraten mit ihren Ermittlungen mitten in einen lange geplanten BKA-Einsatz…

Anni Lenberger

Rezension von Anni Lemberger

Lange stand Josef Hiermaier´s Nachbarhaus in Tüßling, einem kleinen Ort in Oberbayern, leer – und jetzt sieht er mit Grauen Jemanden einziehen.

Während Hiermaier noch hofft, dass zumindest keine Kinder dabei sein mögen, sieht und hört er auch schon „diese unerzogenen Bälger“. Er ist nämlich ein Kinderhasser, obwohl er zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wissen kann, dass es gerade eines dieser „Bälger“ sein wird, dass sein jahrzehntelanges Geheimnis offenlegt.

Einige Tage später fahren auch schon die Bagger beim Nachbarn auf und graben im Garten ein großes Loch und in eben diesem Loch wird eine Leiche gefunden.

Für die Ermittlung zuständig ist der vorläufige Leiter der Mühldorfer Mordkommission Leo Schwartz mit seinem Team. Der Tote trägt am Unterarm ein Fitnessarmband, das die Liegedauer der Leiche schnell preisgibt, trotzdem ist die Identiät des Toten unbekannt.

Tüßling ist ein kleines Dorf, in dem nicht  viel passiert. Deshalb macht die Nachricht des Leichenfundes schnell die Runde und eine Menge Schaulustige säumen die Absperrung der Polizei. Auch der ominöse Nachbar Karl Braun mischt sich unter die Schaulustigen. Als ihn die Polizistin Diana Nußbaumer bat seinen Personalausweis zu holen, damit sie seine Identität überprüfen könne, verschwindet er schnell und kommt nicht wieder. Was hat er vor der Polizei zu verbergen?

Im Hintergrund des Leichenfundes beginnt eine ganze Maschinerie zu laufen, von der Schwartz keine Ahnung hat und er auch auf allerhöchste Weisung nicht von dem gut gehüteten Geheimnis erfahren soll.

Aber die allerhöchsten Stellen kennen Schwartz, seinen Vorgesetzten Krohmer und die Mühldorfer Mordkommission nicht, die neben diesem Mordfall auch noch einem Stalker erfolgreich das Handwerk legen.

Ein durchaus spannender Krimi aus den grenznahen Oberbayern, der mich zu Beginn etwas verwirrt hat, weil es sehr viele handelnde Personen gibt. Aber nachdem ich diesbezüglich den Überblick hatte, war der Krimi sehr gut lesbar und spannend.

Die Autorin setzt sich mit dem Thema der verdeckten Ermittlung auseinander, um an die Hintermänner von Verbrechersyndikaten zu gelangen, sowie mit Freiheitsberaubung und gefährlichem Stalking.

Empfehlenswert für Freunde von gut lesbaren und spannenden Landkrimis.

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Über den Autor

Anna Lemberger
Geboren in Zederhaus/L ungau/ Salzburg. Seit dem Ende ihrer aktiven Berufslaufbahn als Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester 2017 (nach 42 Berufsjahren) liest sie vorwiegend Bücher Österreichischer Autorinnen und Autoren und schreibt Rezensionen dazu. Anni Lemberger betreibt außerdem eine FB Seite, auf der sich LeserInnen und AutorInnen virtuell treffen und austauschen können.

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