Salt and the City 2017

Letztes Wochenende fand in Salzburg die mittlerweile 3. Bloggerkonferenz Salt and the City 2017 statt. Weit mehr als 100 Teilnehmer*innen aus ganz Europa haben den Weg ins KunstQuartier in der Bergstrasse gefunden.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Eines vorneweg, ja die Salzburger Bloggerszene ist überwiegend jung, weiblich und beschäftigt sich hauptsächlich mit (gesunder) Ernährung, Babies, Mode und Reisen. Veranstalter der Konferenz war der „Verein zur Pflege der Salzburger Bloggerkultur“, der Salt and the City ehrenamtlich, das heißt ohne materiellen Gewinn, ausgerichtet hat.

Die drei verantwortlichen Organisatorinnen, Carolina Hubelnig (Ach du gute Güte), Sonja Winkler (Ginger in the basement) und Anita Wienerroither (Küchensprint) kennt man in der heimischen Bloggerszene ganz gut und es ist hocherfreulich, diese 3 Damen einmal im wirklichen Leben bei der Arbeit beobachten zu können.

salt and the city

Caro und Sonja begrüssen die Gäste. Alle Fotos: KTraintinger, Dorfzeitung

Das Besondere dieser Veranstaltung war auch, dass man die Menschen, die hinter den unterschiedlichsten, phantasievollen Bloggernamen stehen, persönlich kennenlernen und ihnen damit ein Gesicht geben konnte.

Traditionellerweise begann Salt and the City am Freitag mit einem Instawalk (#saltandthecity) in den Festspielbezirk der Mozartstadt. Am Samstag folgte das Vortrags- und Workshopprogramm und am Sonntag die Landpartie (Fahrtraum Mattsee, Trumer Brauerei) ins Salzburger Land. Der Salt & the City Pub-Crawl am Samstagabend sorgte für das praktisches Networking unter den Teilnehmern. 

Die Outdoor-Events wurden von Claudia Braunstein (Claudia on tour und Geschmeidige Köstlichkeiten) mitbetreut. Claudia Braunstein steht auch hinter der Website der Salzburger Blogger.

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Folgende Vorträge habe ich gehört:
Arno Fischbacher | Stimmcoach: Voice sells! Wie präsentiere ich mich bei Videos und Live-Einstiegen?
Verena Raffl | Whois Mocca?: My Blog, my Business. Vom Hobbyblogger zum Unternehmer.
Christoph Huber | Webmarketing Experte: Dofollow-Links sind das Böse und andere SEO-Mythen.
Niko Zuparic | Fotograf: F**K was ist mein Style? Und wie verdammt finde ich meine Bildsprache?
Carolina Hubelnig | Kunsthistorikerin: das 1×1 der Bildkomposition
Marlene Scherf | Digital Strategist & Consultant: What the Nudge? Warum klick´ich hier eigentlich drauf?
Viktoria Resch | Das bist du wert! Dein professionelles Bloggerangebot.

Es hätte noch weitere Vorträge und Workshops gegeben, die aber zeitgleich stattfanden. Das ist leider der aktuelle Trend bei vielen Fortbildungsveranstaltungen. Das Hauptprogramm war gut strukturiert und sehr informativ. Neben dem Informationsangebot verdient auch die kulinarische Betreung ein Lob.

Alles in allem hat mir Salt and the City 2017 sehr gut gefallen und ich hoffe auf eine Neuauflage 2018.




Literatur im Flachgau 2.0

Am 22. September veranstaltete die von Stephanie Prähauser und Monika Pichler gegründete „LiteraturLobbyLand“ in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein K.U.L.T. in Hof einen literarischen Abend unter dem Motto: „Einscheunen“.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Haupttreffpunkt der Literatengruppe ist seit der Gründung das Gemeinschaftsatelier am Kreisverkehr in Oberndorf. Das ist auch der Grund, warum man in erster Linie mit der ebenso dort ansässigen Kunstinitiative Kreisverkehr publizierte. In Oberndorf gibt es noch die Autorengruppe „wort.kraft.stoff“ und in Anthering eine Schreibwerkstatt. Auch wenn nicht alle bei dieser Veranstaltung lesenden AutorenInnen im Flachgau ihren Wohnsitz haben, treffen sie sich doch regelmäßig im Flachgau, um sich literarisch auszutauschen.

„Einscheunen“ von Peter Reutterer

Das ist mein Land, dieses Land der grünen Hügel.

Lange vermochte dieses Land wenig den Hochwäldern und im Sommer träumenden
Teichen meiner nördlichen Heimat entgegenzusetzen.

Aber nun wird dieses Land mein Land, die grünen Hügel an den Bergen
geben mir Ruhe.

Sie geben mir Ruhe, wenn die Zeit des Einscheunens gekommen ist.

Und Raum für Musik.

Um den Kreis der LeserInnen auszudehnen und einen aktuellen Überblick über zeitgenössische Literatur im Flachgau zu geben, bestand die Möglichkeit, SchreiberInnen aus dem Bekanntenkeris einzuladen. Es entstand so ein buntes Mosaik zur aktuellen Flachgauer Literaturszene.

Durch das Programm führte Daniel Mayrhofer, der Obmann der Kulturinitiative K.U.L.T., für die musikalische Begrüßung sorgten Josef Stöllinger und Julian Pertiller von der Trachtenmusikkapelle Hof. Einleitende Worte sprach Thomas Stadler, der auch einen Text der erkrankten Stephanie Prähauser las. Paul Jaeg an der Steririschen Ziehharmonika und Peter Reutterer mit seinem Text „Einscheunen“ verabschiedeten das applaudierende Publikum.

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Der Salzburger Flachgau ist offensichtlich ein guter Boden für Literatur. Nach dem Besuch von 2 Literaturveranstaltungen bin ich mir noch immer nicht im Klaren, welche LiteratInnen und Schreibgruppen es bei uns im Flachgau wirklich gibt. Das kürzliche erschienene Büchlein Literaturlandschaft Flachgau ist auch keine Hilfe, wenn es um die Übersicht geht.




Die Antworten der Bürgermeisterkandidatinnen zur Kulturpolitik

Herzlichen Dank an Marina Kaltenegger von der FDL, sie hat als einzige Bürgermeisterkandidatin den Fragebogen, der vor einer Woche in der Dorfzeitung publiziert wurde, beantwortet und fristgerecht zurückgeschickt.

Bemerkenswert ist es schon, wenn es die beiden anderen Kandidatinnen nicht für notwendig erachten, zur Kulturpolitik in der Gemeinde Lamprechtshausen Stellung zu beziehen. Das ließe jetzt für viele Spekulationen Raum.

Die Antworten von Marina Kaltenegger:

1. Es gab früher einmal den Budgetposten Kultur und Kultus.Marina Kaltenegger

Wieviel Geld darf die örtliche Kulturförderung im Jahr ausmachen (in Prozent vom ordentlichen Haushalt und von wieviel Geld spricht man da)?
Wer verteilt die Fördermittel nach welchen Kriterien?
Es gibt keine prozentuelle Festlegung. Erster Ansprechpartner für die Verteilung der Fördermittel ist der Bürgermeister. Bei der Erstellung des Jahresvoranschlages für das Folgejahr werden umzusetzende Maßnahmen und eingelangte Anträge im Gemeinderat behandelt und bei mehrheitlicher Zustimmung und vorhandener Budgetmittel von der Gemeindevertretung beschlossen.

Unter der Budget-Sammelbezeichnung: KUNST, KULTUR und KULTUS sind im ordentlichen Gemeindehaushalt (OH) für 2017 auf insgesamt 3 ½ A4-Seiten die gesamten Ausgaben detailliert aufgelistet.
Die Gesamtsumme des Jahresvoranschlages 2017 dieses Budgetpostens beträgt 294.000,–, das sind 3,66% der gesamten Budgetsumme des ordentlichen Haushaltes.
Die größeren Ausgabenposten sind u. a.:
€ 60.000,– für die anteilige Mitfinanzierung des Musikums
€ 50.000,– Rücklagenzuführung für die Sanierung der Wallfahrtskirche in Arnsdorf
€ 8.300,– für das Stille Nacht Museum in Arnsdorf
€ 10.500,– für Kulturprojekte (Salz-Art, etc.)

Unter dem Budgethauptposten UNTERRICHT, ERZIEHUNG SPORT UND WISSENSCHAFT sind die Ausgaben für das örtliche Bildungswerk mit € 9.000,– angesetzt.

2. Kunst im öffentlichen Raum

Im Dorf (Zentrum und Weidmoos) werden zahlreiche Kunstwerke im öffentlichen Raum präsentiert. Viele der Plastiken waren plötzlich da und es weiß eigentlich niemand so richtig, wie es zu diesen Dauerausstellungen gekommen ist. Normalerweise werden derartige Kunstprojekte medienwirksam vorgestellt. Da aber der öffentliche Raum ja auch quasi mein erweitertes Wohnzimmer ist, möchte ich schon wissen, was da so alles geplant ist.

Wer kuratiert die Ausstellungen der Plastiken?
Wurden die zur Zeit ausgestellten Plastiken von der Gemeinde angekauft oder gibt es Mietverträge mit den Künstlern?
Sind die ausgestellten Plastiken Dauerleihgaben und können jederzeit von den Künstlern entfernt werden (öffentliche Verkaufsstelle)?
Werden auch einmal andere Künstler die Möglichkeit erhalten, ihre Plastiken im Dorf zu präsentieren?
Ist ein erklärender Prospekt zu den Plastiken geplant?
Wie stehen Sie zum Juliputsch 1934 Denkmal visavis vom Dorfbrunnen?

Die Gemeinde hat sich meines Wissens immer bemüht, dass ortsansässige Kulturschaffende eine entsprechende Plattform bekommen. Die Abhaltung von Ausstellungspräsentationen werden in der Regel mit dem Bürgermeister und dem Gemeindeamt abgesprochen. Nach meiner Kenntnis erfolgt für die Inanspruchnahme der öffentlichen Ausstellungsräumlichkeiten keine Kostenverrechnung.
Von der Gemeindevertretung wurden Budgetmittel für den Ankauf einiger Skulpturen im Weidmoos beschlossen. Wie lange die Skulpturen noch ausgestellt sind, entzieht sich meiner Kenntnis.

Zum Juliputsch 1934 – Denkmal visavis vom Dorfbrunnen verweise ich auf eine kürzlich angebrachte Gedenktafel mit folgendem Text:
„1934 Juli-Putsch. Vergessen trennt. Erinnern verbindet. Zeit ist Leben und Verantwortung. Menschenwürde bestimme die Zeit.“
Der Text wurde von den Verantwortlichen bewusst interpretationsoffen gestaltet. In einer Gemeindevertretungssitzung habe ich für die Anbringung dieser Gedenktafel gestimmt.

3. Veranstaltungsraum

Lamprechtshausen hat zur Zeit knapp 4000 Einwohner und keinen größeren Veranstaltungsraum. Es fehlt auch ein Raum für etwa 50-100 Personen.

Ist ein Neubau eines Veranstaltungsraumes (groß und klein) geplant?
Wann?
Wo?

Über die Dringlichkeit der Errichtung einer Mehrzweckhalle für den Schul- und Veranstaltungsbereich nördlich der Neuen Musik-Mittelschule sind sich alle drei Gemeindefraktionen einig.
Als passender Standort bietet sich ein Grundareal nördlich der Neuen Musikmittelschule an. Die Gemeinde und die GSWB besitzen hier nebeneinanderliegende Grundstücke. Eine gemeinsame noch zu installierende Steuerungsgruppe soll mit Einbeziehung der Schulen und maßgebender Vereine in absehbarer Zeit entsprechende Rohplanungen erstellen.
Für kleinere Veranstaltungen eignet sich der Benediktussaal der Gemeinde (ca. 100 Personen). Zur Zeit erweitert außerdem die ortsansässige Metzgerei Stadler ihre Räumlichkeiten und bietet sodann Platz für ca. 80 Personen.

4. Stille Nacht Museum und Volksschule Arnsdorf

Das Stille Nacht Museum wurde in den letzten Jahren modernisiert und zeitgemäß gestaltet. Leider ist es halt nur ein Museumsstockwerk, weil in dem Gebäude auch die älteste Volkschule Österreichs, in der heute noch unterrichtet wird, untergebracht ist. Fakt ist, dass die Arnsdorfer Kinder, 10-15 an der Zahl, in den Kindergarten nach Lamprechtshausen gefahren werden, die VS in Arnsdorf besuchen und dann wieder in die Neue Musik Mittelschule nach Lamprechtshausen kommen. Der scheidende Bürgermeister war ein Arnsdorfer, da war die Schulschließung natürlich kein Thema. Trotzdem, würde man die Schule schließen, könnte aus dem Museumsstockwerk ein richtiges Museum entstehen und die Kinder wären in der modernen, großen Volksschule in Lamprechtshausen wahrscheinlich auch sehr gut aufgehoben.

Braucht Arnsdorf eine eigene Volksschule?
Wenn ja, warum?

Nach angeregten Diskussionen und Abwägung aller Pro- und Kontraargumente hat sich die Gemeindevertretung letztlich für den Erhalt dieser geschichtsträchtigen Kleinschule entschieden. Bei einer im Jahr 2014 mit dem Land Salzburg stattgefundenen Besprechung hat sich auch LH Dr. Wilfried Haslauer für die Beibehaltung des Schulbetriebes in Arnsdorf ausgesprochen.
Heuer wurden in Arnsdorf 12 Kinder eingeschult. Insgesamt besuchen in diesem Schuljahr 36 Kinder die Volksschule in Arnsdorf.
Da die Volksschule in Lamprechtshausen für 8 Klassen ausgebaut wurde und in manchen Klassen bereits mehr als 20 Kinder sind, hat die Volksschule in Arnsdorf gerade aus Platz- und pädagogischen Gründen aus meiner Sicht sicherlich ihre Berechtigung. Ein Mehrwert für die Bevölkerung in Arnsdorf ist in jedem Fall gegeben, die Schule ergänzt und bereichert das Dorfleben enorm. Eine „lebendige“ Nutzung dieses geschichtsträchtigen Gebäudes ist für mich sehr wichtig.

5. Gemeindearchiv und Gemeindechronik

Lamprechtshausen hat eine bewegte Geschichte. Ein öffentlich zugängiges Gemeindearchiv und Dokumentationszentrum gibt es nicht. Noch sind im Dorf viele Dokumente vorhanden, die so nach und nach verschwinden. Manche Ereignisse der jüngeren Vergangenheit sind bis heute nicht wirklich aufgearbeitet. Es war einmal von einer, von einem Historiker verfassten Gemeindechronik die Rede. Die Produktionskosten wurden sogar im Gemeindebudget berücksichtigt.

Ist ein öffentliches Gemeindearchiv geplant?
Ist eine, von der Gemeinde herausgegebene Gemeindechronik geplant?
Wenn ja, in welchem Zeitrahmen?

Vor vielen Jahren hat die Gemeinde Dr. Markus Haider mit der Erstellung einer Ortschronik beauftragt. Aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen des Ortschronisten gibt es leider noch kein Gesamtwerk. Die Gemeinde ist hierbei gefordert, ein neues Umsetzungskonzept mit Einbindung von interessierten Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern zu erstellen. Ganz besonders wichtig erscheint mir, dass weitgehend alle geschichtsträchtigen „Schätze“ unserer Heimatgemeinde in der Ortschronik ihren „Platz“ finden.

Landwirtschaft

Lamprechtshausen hat eine lange Tradition als Agrargemeinde, es gab sogar einmal 4 Käsereien im Dorf. Die Rinderhaltung war immer schon ein wichtiges Standbein für die heimischen Bauern.

Wohin entwickelt sich die heimische Landwirtschaft?
Wie viele Bauern haben in den letzten 10 Jahren aufgehört und wie viele gibt es noch?
Was wird gemeindeseitig zur Unterstützung der heimischen Bauern unternommen?
Ist der Tierschutz in den heimischen Ställen ausreichend?
Soll Glyphosat verboten werden?

Nur wenn es gesellschaftlich gelingt, die ausgezeichneten Qualitätsprodukte unserer Landwirte entsprechend von internationalen Massenprodukten zu unterscheiden, wird unsere heimische Landwirtschaft großteils auch künftig bestehen können.
Unterstützend für die heimische Landwirtschaft könnte auch die Abhaltung eines regelmäßigen Bauernmarktes in unserer Gemeinde sein.
Auch bei Umwidmungen zu Bauland in der Nähe von Landwirten ist auf deren Bedürfnisse und Anforderungen zu achten.
Gefördert und unterstützt werden sollen auch gemeinschaftliche Infrastrukturmaßnahmen z.B. im Rahmen des landwirtschaftlichen Wegebaus, wenn diese Wege auch von Spaziergehern und Radfahrern genutzt werden.
Ich bin der Meinung, dass in unserer klein- und mittelstrukturierten Landwirtschaft der Tierschutz sehr gut wahrgenommen wird.
Die Anwendung des sehr umstrittenen Glyphosat soll verboten werden.

Zukunft

Wie viele Einwohner hat Lamprechtshausen schätzungsweise nach Ihrer ersten Periode als Bürgermeisterin, also in 5 Jahren?

Die nächste periodische Bürgermeister- und Gemeindevertretungswahl findet im März 2019, also in 1 ½ Jahren statt.
Ich trete für ein moderates und geregeltes Wachstum unserer Gemeinde ein, sodass wir in 5 Jahren in etwa einen Zuwachs von 150 Einwohnern haben werden. Die konkreten Zielsetzungen erfolgen von der Gemeindevertretung im Zuge der Erarbeitung eines neuen räumlichen Entwicklungskonzeptes.




Pferdeleberkäse, Wiener, Bauernsalami

Freilich, etwas gewöhnungsbedürftig ist der Geschmack unserer bayrischen Nachbarn schon, wenn man nur an ihre Vorliebe für Schweinshaxen, Weisswürste, Obatzt’n, Brezel und Bier denkt.

Krass wird es aber schon, wenn man sieht, was am Münchner Viktualienmarkt kurz vorm Oktoberfest wirklich angeboten wird. Da gibt es heiße Wiener, selbst Bauernsalami aus Niederbayern ist zu kaufen. Da erscheinen dann die Pferdewürste und der Pferdeleberkäse als eher sehr harmlos. Kinderschnitzel habe ich schon länger keines mehr gesehen. Man kann in diesem Zusammenhang schon verstehen, warum so viele Münchner auf Flüssignahrung umstellen, berichten gewöhnlich gut informierte Kreise aus der Weltstadt des Bieres. (kat)

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Fragen an die 3 Bürgermeisterkandidatinnen in Lamprechtshausen

Lokalpolitik ist Politik an der vordersten Front, die KanidatInnen kennen ihre WählerInnen und pflegen auch den direkten, persönlichen Kontakt  zu ihnen.

Nach jeder Entscheidung kann man den oder die direkt Betroffenen im Dorf treffen und muss zum Abstimmungsverhalten Stellung beziehen. Politisches Geschwafel hilft da nicht wirklich weiter.

Erstmals kandidieren in der Flachgauer Gemeinde Lamprechtshausen am 24. September 3 Frauen für das Bürgermeisteramt. Der nächste Bürgermeister wird also eine Bürgermeisterin. Es wird spannend werden: Sind Frauen in ihren Entscheidungen flexibler und offener für Neues? 

Jetzt, knapp vor der Wahl sind die Hausbesuche der Kandidatinnen angesagt. Die Charmeoffensive soll in bewährter Weise Wählerstimmen bringen. Um nicht alles vorort besprechen zu müssen, haben wir einige Fragen zusammengefasst.

Die Antworten stellen wir noch rechtzeitig vor der Wahl auf der Dorfzeitung online. Die Fragen wurden via Email an die Bürgermeisterkandidatinnen geschickt und sollten bis zum 17. September 2017 beantwortet an die Redaktion zurückkommen.

Kultur im Dorf

1. Es gab früher einmal den Budgetposten Kultur und Kultus.

Wieviel Geld darf die örtliche Kulturförderung im Jahr ausmachen (in Prozent vom ordentlichen Haushalt und von wielviel Geld spricht man da)?
Wer verteilt die Fördermittel nach welchen Kriterien?

2. Kunst im öffentlichen Raum
Im Dorf (Zentrum und Weidmoos) werden zahlreiche Kunstwerke im öffentlichen Raum präsentiert. Viele der Plastiken waren plötzlich da und es weiß eigentlich niemand so richtig, wie es zu diesen Dauerausstellungen gekommen ist. Normalerweise werden derartige Kunstprojekte medienwirksam vorgestellt. Da aber der öffentliche Raum ja auch quasi mein erweitertes Wohnzimmer ist, möchte ich schon wissen, was da so alles geplant ist.

Wer kuratiert die Ausstellungen der Plastiken?
Wurden die zurzeit ausgestellten Plastiken von der Gemeinde angekauft oder gibt es Mietverträge mit den Künstlern?
Sind die ausgestellten Plastiken Dauerleihgaben und können jederzeit von den Künstlern entfernt werden (öffentliche Verkaufsstelle)?
Werden auch einmal andere Künstler die Möglichkeit erhalten, ihre Plastiken im Dorf zu präsentieren?
Ist ein erklärender Prospekt zu den Plastiken geplant?
Wie stehen Sie zum Juliputsch 1934 Denkmal visavis vom Dorfbrunnen?

3. Veranstaltungsraum
Lamprechtshausen hat zurzeit knapp 4000 Einwohner und keinen größeren Veranstaltungsraum. Es fehlt auch ein Raum für etwa 50-100 Menschen.

Ist ein Neubau eines Veranstaltungsraumes (groß und klein) geplant?
Wann?
Wo?

4. Stille Nacht Museum und Volksschule Arnsdorf
Das Stille Nacht Museum wurde in den letzten Jahren modernisiert und zeitgemäß gestaltet. Leider ist es halt nur ein Museumsstockwerk, weil in dem Gebäude auch die älteste Volkschule Österreichs, in der heute noch unterrichtet wird, untergebracht ist. Fakt ist, dass die Arnsdorfer Kinder, 10-15 an der Zahl, in den Kindergarten nach Lamprechtshausen gefahren werden, die VS in Arnsdorf besuchen und dann wieder in die Neue Musik Mittelschule nach Lamprechtshausen kommen. Der scheidende Bürgermeister war ein Arnsdorfer, da war die Schulschließung natürlich kein Thema. Trotzdem, würde man die Schule schließen, könnte aus dem Museumsstockwerk ein richtiges Museum entstehen und die Kinder wären in der modernen, großen Volksschule in Lamprechtshausen wahrscheinlich auch sehr gut aufgehoben.

Braucht Arnsdorf eine eigene Volksschule?
Wenn ja, warum?

5. Gemeindearchiv und Gemeindechronik
Lamprechtshausen hat eine bewegte Geschichte. Ein öffenlich zugängiges Gemeindearchiv und Dokumentationszentrum gibt es nicht. Noch sind im Dorf viele Dokumente vorhanden, die so nach und nach verschwinden. Manche Ereignisse der jüngeren Vergangenheit sind bis heute nicht wirklich aufgearbeitet. Es war einmal von einer, von einem Historiker verfassten Gemeindechronik die Rede. Die Produktionskosten wurden sogar im Gemeindebudget berücksichtigt.

Ist ein öffentliches Gemeindearchiv geplant?
Ist eine, von der Gemeinde herausgegebene Gemeindechronik geplant?
Wenn ja, in welchem Zeitrahmen?

Landwirtschaft

Lamprechtshausen hat eine lange Tradition als Agrargemeinde, es gab sogar einmal 4 Käsereien im Dorf.  Die Rinderhaltung war immer schon ein wichtiges Standbein für die heimischen Bauern.

Wohin entwickelt sich die heimische Landwirtschaft?
Wieviele Bauern haben in den letzten 10 Jahren aufgehört und wieviele gibt es noch?

Was wird gemeindeseitig zur Unterstützung der heimischen Bauern unternommen?
Ist der Tierschutz in den heimischen Ställen ausreichend?
Soll Glyphosat verboten werden?

Zukunft

Wieviele Einwohner hat Lamprechtshausen schätzungsweise nach Ihrer ersten Periode als Bürgermeisterin, also in 5 Jahren?

 

Weitere Info:
Bürgermeister- und Gemeindevertretungswahl 7. März 1999 >




Denkmal zum Juliputsch 1934 übergeben

Das schon seit vielen Jahren bestehende, unauffällige und nie der Öffentlichkeit präsentierte Denkmal  zum Juliputsch 1934 in Lamprechthsausen wurde unlängst offiziell der Gemeinde übergeben.

Das von Erwin Schleindl gestaltete Kunstwerk wurde zuvor mit einer Zusatztafel ergänzt, die einen Text enthält, der viele mögliche Interpretationen zuläßt. Das Denkmal ist bei der Mauer, die den kleinen Platz beim Dorfbrunnen umrandet, zu finden.  (kat)

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Weiterführende Info:
Die dunkelste Stunde der Gemeinde >
Das Hitlerhaus in Braunau >
Hptm Rosenkranz – Kampf gegen den Nationalsozialismus und der Nationalsozialismus in Salzburg. OFFIZIERE DES EHEM. IR 59 BEIM JULIPUTSCH IN LAMPRECHTSHAUSEN >
Franz Rosenkranz – Stolpersteine in Salzburg >




Kreisverkehr und Kunst. Eine Bestandsaufnahme

Es ist zu beobachten, dass die Kreisverkehre bei uns im nördlichen Flachgau zunehmend mehr werden. Der Letzte, der gebaut wurde, befindet sich an der Ausfahrt Oberndorf Nord an der B 156.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

An dieser Kreuzung hat es in den letzten Jahren zahlreiche Todesfälle gegeben und man erhofft sich jetzt eine Entschärfung der vormals sehr gefährlichen Verkehrssituation. Im Allgemeinen ist es so, dass ein Kreisverkehr die Geschwindigkeit der Verkehrteilnehmer drosselt und damit die Sicherheit im Verkehr erheblich gesteigert wird. So nach und nach kennen die Autofahrer auch die Verkehrsregeln, die zu einem Kreisverkehr gehören. Die Unfälle reduzieren sich in der Regel auf kleinere Blechschäden, wie die Erfahrung gezeigt hat.

Kreisverkehre bieten neben der besseren Verkehrssicherheit auch die Möglichkeit für eine künstlerische Gestaltung des Raumes innerhalb der Fahrspuren. In den veranschlagten Baukosten sollte bereits Geld für die Kunst am Bau reserviert sein. Ich habe eine Übersicht, über die bei uns im nördlichen Flachgau vorhandenen Kreisverkehre zusammengestellt.

B156 Lamprechtshausen (2 Fotos)
Kreuzung Salzburg – Lhausen Stadlerberg – Bürmoos – Lhausen Bahnhof
Die Innen-Gestaltung hat die Gemeinde in Eigenregie übernommen.

B156 Oberndorf (3 Fotos)
Kreuzung Einfahrt Oberndorf Nord
Der neueste KV,  er wurde erst heuer fertiggestellt und hat etwa  800.00€ gekostet. Über eine etwaige Innengestaltung wird aktuell diskutiert.

B156 Bergheim/ Anthering (2 Fotos)
Kreuzung Siggerwiesen
Innen sind Bäume und Stauden gepflanzt.

Laufen Obb. Marienplatz (2 Fotos)
Kreuzung Ecke Brückenstaße – Straße zur Stiftskirche – Straße zum Stadttor
Aktuell im Probebetrieb

Lengfelden Bergheim
Kreuzung Salzburg – Richtung B156 Bergheim Ort
Innen steht die Stahlplastik „Synchron vom W. Kirchmayr“

Oberndorf (3 Fotos)
Kreuzung oder dem Gastag (Altoberndorf) – Ziegelhaiden – Lamprechtshausen – St. Georgen
Innen sind Bäume und Stauden gepflanzt.

Lamprechtshausen, Riedlkam (2 Fotos)
Kreuzung Lhausen – Arnsdorf – Zettlau/ St. Alban – Reicherting
Die Innen-Gestaltung haben die Bewohner von Riedlkam in Eigenregie übernommen.

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Sommertreffen der Rottmayr Jugendakademie

Die Kunstinitiative Kreisverkehr Oberndorf (Mag. Thomas Stadler) veranstaltete im Rahmen der Rottmayr Jugendakademie vom 4. – 8. August im Freiraum Oberndorf ein Sommertreffen. Die Jugendlichen waren begeistert bei der Arbeit, sie kamen aus Oberndorf und Laufen.

Rottmayr Akademie

Die Auseinandersetzung mit vielen bunten Farben ist ein wichtiger Teil in der Persönlichkeitsentwicklung. Das künstlerische Angebot im Freiraum war eine wichtige Bereicherung des sommerlichen Ferialangebotes für die Schüler. Der Freiraum Oberndorf ist eine Privatinitiative.

Stille Nacht Gedenkjahr

Ein interessantes Großbildprojekt zum Stille Nacht Genkjahr wurde ebenfalls im Freiraum gestartet und es wird interessant, wo dieses Werk einmal zu sehen sein wird.




Tarock, das königliche Spiel

Das Tarockspiel wie wir es heute kennen, wurzelt 1430–1440 im nördlichen Italien und war als Tarocchi bekannt. Herzog Giovanni Sforza ließ 1450 in Mailand die ersten Spielkarten herstellen.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Von den unterschiedlichen Spielarten wie Königrufen, Zwanzigerrufen, Neunzehnerrufen oder auch Tapp-Tarock hat sich im Salzburger Flachgau das Königsrufen durchgesetzt, in der Wiener Gegend ist auch das Zwanzigerrufen verbreitet. 

Tarock wird mit 54 Karten gespielt, 22 davon sind die sogenannten Tarockkarten, die bis auf einen einzige Ausnahme mit Römischen Ziffern gekennzeichnet sind. Die höchste Tarockkarte, der Sküs (Gsties) hat keine Nummerierung. Einige weitere Karten haben spezielle Namen: XXI ist der Mond, I ist der Pagat und II der Uhu. Sküs, Mond und Pagat sind zusammen die Trull.

Zu den 32 Farbkarten (Herz, Karo, Pik und Kreuz) gehören in absteigender Wertigkeit die Firguren König, Dame, Reiter (Cavall), Bube und jeweils 4 Skatindln. Gespielt wird mit 12 Karten in der Hand und 6 im Talon. Bei jedem einzelnen Spiel entscheidet sich nach dem Kartengeben, wer gegen wem, ob alle gegen einen oder jeder für sich spielt. Identische Spielverläufe gibt es praktisch nie.

I tat gern einischaun

Viele Tarockrunden bestehen über Jahrzehnte, fast alle haben das Regelwerk individuell angepasst. Klassiche Spiele sind bei uns im Salzburger Flachgau: der Einischauer (Dreier), der Bock (Sechserbock), der Solo (Solorufer), der Vogel (Solorufer mit angesagtem letzten Stich mit Pagat und oder Uhu), der Königsrufer und der Bettler. Wird gar nichts gespielt, hat der Spieler an der Vorhand das Recht zum Fahren. Dabei spielt jeder für sich, Gewinner ist der, der am wenigsten Punkte gesammelt hat. Am wichtigsten dabei ist aber, dass bei der nächsten Runde der Spieleinsatz verdoppelt wird. Abgerechnet wird in den meisten Runden sofort nach den einzelnen Spielen, ab und zu wird das Ergebnis auch mitgeschrieben und ganz zum Schluß bezahlt.

Das königliche Spiel

Vor geraumer Zeit durfte ich in einer fast schon klassich besetzten Runde in Anthering kiebitzen. Im Hotel Ammerhauser treffen sich einmal monatlich 4 ältere Herren mit einem Durchschnittsalter von deulich jenseits der 70 zum Spiel: der Ortspfarrer Karl Steinhart, der Bürgermeister Alois Ehrenreich, der Mechanikermeister Gottfried Traintinger und der Berufschullehrer Manfred Kipmann. Es ist herrlich zuzuschauen, wie über Stunden um jedes einzelne Zehnerl gekämpft wird!

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Info:
Keltenmuseum Hallein: Salzburger Jubiläums-Tarock




Zimmerleute auf der Walz

Es ist gerade einmal 1 Prozent der jungen Handwerksgesellen, die heutzutage noch auf die Walz gehen. Am ehesten trifft man bei uns im Salzburger Land die Zimmerleute, die in ihrer schwarzen Tracht mit kleinem, tragbarem Gepäck unterwegs sind.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Ich habe heute in der Flachgauer Gemeinde Berndorf am Haunsberg die beiden rechtschaffenen Freunde Florian Gyger aus dem Berner Oberland in der Schweiz und Pergante Tarek von der Nordseeinsel Föhr in Norddeutschland getroffen und wünsche ihnen auf diesem Weg alles Gute für ihre Zukunft und schöne und erlebnisreiche Wanderjahre!

Die berufstypische Tracht ist zwar ein sehr schönes Erkennungsmerkmal, das Tragen bei 33°C ist aber sicherlich eine Herausforderung!

Infos >




Der Porsche Typ 64 (1939)

Ferdinand Porsche entwickelte den Typ 64, den Berlin – Rom – Wagen, für ein Langstreckenrennen zwischen diesen beiden Städten, das im Herbst 1939 hätte stattfinden sollen. Der 2. Weltkrieg hat dies verhindert.

Karl TraintingerVon Karl Traintinger

Die stromlinienförmige Leichtmetallkarosserie wurde von Erwin Komenda entworfen und war dank der hervorragenden Aerodynamik ihrer Zeit weit voraus. Der Motor leistete knapp 50 PS. Zum Rennen kam es nie, den Krieg hat nur ein einziges Fahrzeug überstanden.

Der Typ 64 war das erste Auto, auf dem der Name Porsche stand und quasi der Urvater aller Porsche Sportwagen. Aus diesem Grund entschloß man sich, die Karosserie orginalgetreu zu rekonstruieren und an den Anfang der Ausstellung zu stellen. Die ganze Karosserie wiegt etwa 80 kg, die Aluminiumhaut ist 1,2 Millimeter stark und unter der Fronthaube befindet sich die überlieferte Fahrgestellnummer: 38/ 42.

Genauere Infos zum Auto und zur Restauration finden Sie auf der Seite des Porsche Museums,
bzw. in der Broschüre: Auf den ersten Blick >

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Stuttgart:
Im Zeichen des Sterns
Stuttgarter Weihnachtsmarkt
Ein Haus voll Schweinereien
Eberhard Weber & TRI. Lesung, Konzert und Podiumsdiskussion
Sibylle Schwarz: Zeichnungen




Literaturlandschaft Flachgau

Der Veranstaltungsraum im neuen Gemeindeamt Nußdorf am Hausberg war bis auf den letzten Platz besetzt, als am 1. Juli der neue Salzburger Literaturführer vorgestellt wurde. Der Literaturführer „Literaturlandschaft Flachgau“ ist ein Projekt von Literaturarchiv Salzburg, Prolit & Edition Eizenbergerhof und dem Salzburger Literaturforum Leselampe.

Von Karl Traintinger

Silvia Bengesser, die Verfasserin des Buches, moderierte den Abend. Anita Köchl las ausgewählte Textbeispiele aus verschiedenen Werken und Zeitepochen. Der Schriftsteller Ludwig Laher aus St. Pantaleon und Manfred Mittermayer, der Leiter des Literaturarchives Salzburg, sprachen unter anderem über die Bedeutung der Ortsbezogenheit in der Literatur.

Das in der St. Nikolaus-Kirche zu Oberndorf uraufgeführte Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ (1818), Georg Rendls Romantrilogie „Die Glasbläser von Bürmoos“ (1935, 1951), der Roman „Herzfleischentartung“ (2001) von Ludwig Laher sowie Erzählungen (2016) von Klemens Renoldner stehen stellvertretend für die Vielfalt literarischer Werke, die in völlig unterschiedlicher Weise Bezug nehmen auf die Topographie, die „Landschaft der milden Fernen“ und ausgedehnten Au- und Moorgebiete des nördlichen, an Oberösterreich und Bayern grenzenden Flachgaus, aber auch auf die spannungsreiche wirtschaftliche Entwicklung und Mikrogeschichte dieser Region. Die biografischen und werkspezifischen Verflechtungen regional und überregional bedeutender Autoren und Autorinnen mit Anthering, Arnsdorf, Bürmoos, Dorf- und Michaelbeuern, Lamprechtshausen, Nußdorf am Haunsberg, Oberndorf und St. Georgen bei Salzburg ergeben ein facettenreiches literatur- und kulturgeschichtliches Mosaik. Der Literaturführer „Flachgau“, eine Kombination der 2006 veröffentlichten „Literaturlandschaft Salzburger Seengebiet“ und der neu erarbeiteten Literaturlandschaft Flachgau Nord, vervollständigt die in der Edition Eizenbergerhof verlegten Führer durch die Literaturlandschaften Salzburgs. (Zitat Salzburger Literaturforum Leselampe)

Der Literaturführer ist ansprechend gestaltet und lädt zum Schmökern ein. Etwas unverständlich ist die Auswahl der Autoren, so fehlen einige zeitgenössische LiteratenInnen gänzlich.Es gibt im Flachgau mehr als 2 Kulturveranstalter oder Theaterbühnen, die von Bedeutung sind. Ich hätte mir von einem Literaturführer eine komplettere Übersicht erwartet.

Diese gelungene Veranstaltung in Nußdorf hat gezeigt, dass man Literatur auch für den Zuhörer interessant und spannend gestalten kann. Begeistern konnte zudem der Akkordeonspieler Norbert Sprave, der mit seiner Hohner aus den 30-iger Jahren für die musikalische Umrahmung sorgte. Der Literaturführer „Literaturlandschaft Flachgau“ ist in den meisten Buchhandlungen erhältlich.

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