Elke Maier:
Ins Licht getaucht

Zeitgenössische künstlerische Intervention in der barocken Kollegienkirche in Salzburg, die von Johann Bernhard Fischer von Erlach (* 20. Juli 1656 in Graz; † 5. April 1723 in Wien) erbaut wurde und als sein Hauptwerk gilt.

Elke Maier beschäftigt sich seit längerer Zeit mit künstlerischen Interventionen in Kirchen und sakralen Räumen. In der Kollegienkirche spannte sie in hunderten Arbeitsstunden unzählige, hauchdünne, fast unsichtbare Fäden von der Kirchenkuppel zum Boden.

Beim Betreten der Kirche sind die Fäden fast unsichtbar, erst der wechselnde Lichteinfall gibt ihnen Raum, Körper und Glanz. Es entsteht ein mystisch-dynamisches Wechselspiel zwischen extremer Dichte und scheinbarer Leere, das nicht zuletzt auch durch den beeindruckenden Kirchenbau den passenden Raum findet. (kat)

Alle Fotos: KTraintinger

Die Ausstellung ist am 7. 1. 2011 zu Ende gegangen. Infos zur Kollegienkirche finden Sie HIER>

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1 Kommentar zu "Elke Maier:
Ins Licht getaucht"

  1. Grandiose Arbeit von Elke Maier, aber auch schön fotografiert von KTraintinger!
    gx gulliver

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