Annemarie Mitterhofer: Wiener Magnolienmord

Annemarie Mitterhofer

Annemarie Mitterhofer | Foto: Gmeiner Verlag © Privat

Annemarie Mitterhofer: Wiener Magnolienmord

Autorin: Annemarie Mitterhofer
Titel: Wiener Magnolienmord – Kriminalroman
ISBN: 978-3-8392-0519-8
Verlag: Gmeiner-Verlag GmbH
Erschienen: 12. Juli 2023

Klappentext:

Bei einer Vernissage im vornehmen Prater Villenviertel fällt der Chefinspektorin Anna Bernini ein toter Kopf vor die Füße. Er gehört der Direktorin der Magnoliengartenschule! Wer hat das getan?

Der zwielichtige Museumsdirektor, die ehrgeizige Gemeinderätin islamische Terroristen oder gar der Künstler selbst, der auch noch Anna Berninis Geliebter ist?

Eine furiose Mörderjagd führt die schlagfertige Chefinspektorin durch halb Wien bis ins Strombad Kritzendorf. Ein spannendes und vergnügliches Krimiabenteuer!

Anni Lemberger

Rezension von Anni Lemberger

Es wäre sicher alles anders gekommen, hätte nicht der zwielichtige Museumsdirektor Axel Springfeld, der Hofratswitwe Schmid einen letzten Besuch im Luxusaltersheim abgestattet. Der verblichene Ehemann und Hofrat wollte sein teures Grundstück in Praternähe samt Villa und Magnoliengartenschule seiner „so-gut-wie-Tochter“ Amelie Meyher vererben. Und hätte nicht die, kurz nach Springfelds Besuch ebenfalls verstorbene, Hofratswitwe in einer letzten Vision ihr Testament geändert, würde die Direktorin der Magnoliengartenschule vermutlich noch leben.

So aber löst diese Testamentsänderung einen fatalen Erbstreit aus, der Springfelds Ruf ruiniert und der Direktorin den Kopf kostet – im wahrsten Sinne des Wortes, denn er fällt der Chefinspektorin Anna Bernini direkt vor die Füße. Tatverdächtig ist der Liebhaber der Chefinspektorin, was für sie das Ende der Liaison und den Entzug des Falles bedeutet.

Trotzdem ermittelt sie verdeckt weiter und gerät dabei in eine gefährliche Falle. Glücklicherweise gibt es ihre ältere Kollegin „Miss Biggy“.

Anfangs tat ich mich beim Lesefluss schwer, weil die Autorin eine sehr niveauvolle, ausgefeilte Sprache gebraucht. Aber nachdem ich mein Lesetempo gefunden und mich an diese feinsinnige Sprache gewöhnt hatte, begann ich den Krimi von Seite zu Seite mehr zu lieben.

Es handelt sich um eine sehr spannende und niveauvolle Krimierzählung, die gespickt ist mit pechschwarzem Humor.

In der Protagonistin findet der Leser eine vordergründig eher labile Kriminalkommissarin, die gerne über den Durst trinkt, um „Entspannung zu finden“. An ihrer Seite jedoch steht eine ältere Kollegin, die eine ausgefuchste Polizei IT Expertin ist und damit der Chefermittlerin hilfreich zur Seite steht und für sie „die Kohlen aus dem Feuer holt“.

Alles in allem, sind die beiden zusammen, trotz der Trinkfreudigkeit der Chefinspektorin, „Frauenpower“ pur.


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