Zwetschkenmarmelade, wie sie nicht zu kaufen ist!

Heuer ist ein wahres Zwetschkenjahr.  Ich besitze zwar nur einen Zwetschkenbaum, der trägt aber extrem viele Früchte. Sie werden jedes mal beim Vorbeikommen auch gekostet, es gab auch schon sehr häufig Zwetschkennudeln. Trotzdem, der Baum ist immer noch nicht leer gepflückt. Nachdem sie schön langsam überreif werden, musste ich mich für einen Konservierungsweg entscheiden und die Wahl fiel auf die Marmelade. Alternativ wäre auch noch die bebrannte Version möglich gewesen, die scheiterte aber an den vorhandenen Möglichkeiten.

ktraintingerVon Karl Traintinger

Nach dem Pflücken wurden die Zwetschken entkernt, ausgeschnitten wo notwendig (die Würmer müssen ja wirklich nicht dabei sein) und mit Gelierzucker gekocht. Etwas Zimt und Rum kam zur Geschmacksverfeierung hinzu.  In der Zwischenzeit wurden die Gläser vorbereitet. Nach dem Abfüllen, hier ist peinlichste Sauberkeit angesagt, musste nur noch gezählt werden: 47 volle Gläser waren die Ausbeute. Herrlich.  In ganz seltenen Fällen lässt sich so ein Glas Marmelade an einzelne, handverlesene Freunde verschenken.

Die Echte Zwetschke (Prunus domestica subsp. domestica) ist eine Unterart der Pflaume (Prunus domestica). Die Hauszwetschge oder Bauernpflaume ist im Flachgau am weitesten verbreitet und eine sehr alte, spätreife Sorte.

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Dorfladen

Über den Autor

Karl Traintinger
Dr. Karl Traintinger ist der Herausgeber und leitende Redakteur der Dorfzeitung. Die Dorfzeitung ist seit September 1998 unter dem Motto: "Dorf ist überall" online. 2018 kam das Dorfradio, das Radiomagazin der Dorfzeitung dazu. Es wird jeden ersten Montag im Monat von der Radiofabrik in Salzburg ausgestrahlt und kann zudem weltweit gestreamt werden.

1 Kommentar zu "Zwetschkenmarmelade, wie sie nicht zu kaufen ist!"

  1. Geschackstechnisch gesehen ist für mich Erdbeermarmelade das Maß der Dinge. Zwetschken geniße ich nur in der gebrannten Form.

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