Senfgurken. Sommerzeit ist Erntezeit

Wer einen Garten kennt, kennt das Problem: Plötzlich wird von einer Gemüsesorte alles gleichzeitig reif. Ich werde gerade überschwemmt von Gurken.

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Von Sonja Schiff

Obwohl ich eh nur 3 Gurkenpflanzen gesetzt habe, ernte ich derzeit täglich 5-6 Gurken. In der Woche also an die 40 Gurken. So viele kann man gar nicht essen! Selbst dann nicht, wenn man täglich morgens., mittags und abends je eine Gurke verschlingt.

Also müssen die kleinen grünen Dinger konserviert werden. Am leichtesten geht das als Senfgurken. Senfgurken sind für viele Menschen an Kindheitserinnerungen geknüpft. Die einen kennen sie von Oma oder vom Sommerurlaub bei irgendeiner Tante. Die anderen wieder verbinden mit Senfgurken eine bestimmte Region – mein Mann verbindet damit seinen Geburtsort, das Ruhrgebiet. Ich verbinde Senfgurken mit Oberösterreich, wo ich geboren bin und als Kind gelebt habe.

Senfgurken kommen immer gut an, schauen im Glas schön aus und sie sind auch gern gesehene selbst gemachte Mitbringsel. Hier mein Rezept:

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Senfgurken

2,5 kg Feldgurken oder große Gewürzgurken
1 Liter Essig
1 Liter Wasser
3 EL Salz
3 EL Zucker
2 EL Pfefferkörner
4 EL Senfkörner
3 Lorbeerblätter

Die Gurken schälen und der Länge nach halbieren. Danach das Kerngehäuse der Gurken…

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Dorfladen

2 Kommentare zu "Senfgurken. Sommerzeit ist Erntezeit"

  1. Josef Becvar | 24. Juli 2016 um 10:46 |

    Diese Art von Gurkenzubereitung ist einzigartig und man bekommt sie nur beim Heurigen, zu kaufen gibt es sie nirgends! Schön kalt bereichern sie jede Heurigenplatte.

  2. Rochus Gratzfeld Rochus Gratzfeld | 22. Juli 2016 um 21:19 |

    Köstlich!

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