Felicity Whitmore: Der Klang der verborgenen Räume

Felicity Whitmore: Der Klang der verborgenen Räume

Felicity Whitmore: Der Klang der verborgenen RäumeAutor: Felicity Whitmore
Titel: Der Klang der verborgenen Räume
ISBN: 978-3-4232-6167-8
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

Klappentext:
Die Konzertpianistin Nina Altmann, 24, befindet sich in einer Krise. Sie hat sich auf ein Verhältnis mit dem Mann ihrer Mentorin eingelassen und kann seither nicht mehr Klavier spielen. Da erhält sie die Nachricht, dass sie ein Anwesen in den Cotswolds geerbt hat. Doch mit diesem Erbe ist ein Auftrag verbunden: Nina soll die Unschuld ihrer Vorfahrin Anna Stone beweisen, die des Mordes an vier Menschen angeklagt und 1858 hingerichtet wurde. Eine willkommene Ablenkung, und nur zu gern macht sich Nina auf den Weg nach Stone Abbey, das sich als ein wildromantischer Landsitz im Herzen Englands entpuppt. Seit Nina weiß, dass Anna ebenfalls Pianistin war, spürt sie eine enge Verbindung zu ihr.

Eine geheime Partitur ist es schließlich, die Nina hilft, Annas wahre Geschichte zu enthüllen. Sie stößt auf eine große Liebe, Leidenschaft, Intrigen und Verrat. Und auf die einflussreiche Familie Lubrell, die mit aller Macht verhindern will, dass die Wahrheit ans Licht kommt.

Rezension von Rebecca Schönleitner
Das Debüt von Felicity Whitmore ist ein gelungener, zwischendurch sehr bedrückender Roman, der im Abstand von 150 Jahren das Schicksal zweiter Pianistinnen beschreibt.

Zum einen die Geschichte von Anna Stone, eine behütete Tochter aus gutbürgerlichem Haus, die durch den Tod des Vaters in die Hände Ihres Onkels und gleichzeitig Stiefvaters fällt und gezwungen ist ihr Leben auf der Flucht zu verbringen. Sie ist der Willkür von Männern ausgesetzt und kann sich nicht wehren. Die Beschuldigung 4 Menschen ermordet zu haben reicht offensichtlich um sie zum Tode zu verurteilen, auch wenn diese Anschuldigung nie bewiesen werden konnte.

Nina, die Nachfahrin von Anna, ebenfalls Pianistin versucht verzweifelt die Geschichte von Anna aufzuklären. Der Hinweis, dass Annas Tod irgendwie mit der hochangesehenen Familie Lubrell zusammen hängt führt sie auf den Landsitz Mainstone Hall. Dort lernt sie den Butler des Hauses, Bryan, kennen, der ihr hilft das Geheimnis aufzudecken.

Bryan ist die einzige Schwachstelle in diesem durchaus gelungenen Debüt, er ist einfach ein einziges, langweiliges Klischee. Fesch, ein Draufgänger, Biker – naja.
Ansonsten ein sehr empfehlenswerter Roman, ich freue mich schon auf weitere dieser Autorin.

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