Harlan Coben: In seinen Händen

Autor: Harlan Coben | Foto: Claudio Marinesco

Autor: Harlan Coben
Titel: In seinen Händen
          Aus dem Englischen übersetzt von Gunnar Kwisinski
ISBN: 978-3-4424-9000-4
Verlag: Verlag Goldmann
Erschienen: 16.03.2020 (Neuausgabe)

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Klappentext:

Die 17-jährige Haley McWaid führt ein idyllisches Vorstadtleben: Sie ist eine mustergültige Schülerin, Captain des Lacrosse-Teams und schon mit einem Bein im renommierten Elite-College. Doch dann verschwindet Haley von einem Tag auf den anderen spurlos, und für die McWaids bricht eine Welt zusammen. Eine verzweifelte Suche beginnt. Dann, endlich, scheint der Täter gefasst – doch oft ist nichts so, wie es scheint, und die Wahrheit führt ganz nah an den Abgrund….

Rebecca Schönleitner

Rezension von Rebecca Schönleitner

Harlan Coben ist ein vielgelesener, mit diversen Preisen ausgezeichneter Krimiautor aus New Jersey. Sein Buch „In seinen Händen“ erschien bereits 2010 in den USA. Bei dieser Ausgabe handelt es sich um eine Neuauflage.

So sehr ich seine Bücher mag, in diesem Buch fehlt leider ein wenig die Spannung, die man bei einem Krimi ja doch erwarten würde.

Das Thema der Pädophilie trifft natürlich jeden, wird aber in dem Buch nur gestreift, obwohl es eigentlich die essentielle Grundlage des Werkes ist.

Die Journalistin Wendy Tynes stellt dem angeblich pädophilen Dan Mercer eine Falle. Er tappt hinein und die ganze Welt kann zusehen, wie er sich mit einer Minderjährigen trifft. Im darauffolgenden Prozess wird er aus Mangel an Beweisen freigesprochen, doch verurteilt ist er trotzdem. Gebrandmarkt – alleine wegen eines wagen Verdachtes – wird er verfolgt, gedemütigt und geschlagen.

Inzwischen verschwindet die 17-jährige Haley McWaid spurlos, der Verdacht fällt wiederum auf Dan. Wendy glaubt in diesem Fall nicht wirklich an seine Schuld, ist das Opfer doch zu alt für seine angeblichen Bedürfnisse.

Das Buch ist sehr gut geschrieben, flüssig und schön zu lesen. Die verschiedenen Handlungsstränge verbinden sich allerding nur zum Teil, der Schluss dann aber richtig gut und überraschend.

Alles in allem ein netter Krimi.


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Dorfladen

Über den Autor

Rebecca Schönleitner
Rebecca Schönleitner, geboren und aufgewachsen in Salzburg, besuchte das musische Gymnasium in Salzburg, danach Puppenspielerin im Salzburger Marionettentheater. Umgesattelt auf Technik und glücklich 2016 wieder bei der Kunst gelandet. Verheiratet und 2 Kinder, lebt im nördlichen Flachgau. Schreibt in erster Linie über Bücher. In der Freizeit begeisterte Tänzerin

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