Marienbrunnen Großgmain

Marienbrunnen Großgmain

Der denkmalgeschütze Dorfbrunnen steht am Kirchenplatz in der Flachgauer Gemeinde Großgmain. Die doppelte Brunnenfigur ist eine seltene Darstellung einer Maria lactans (stillende Gottesmutter). ___STEADY_PAYWALL___

Der sechseckige Brunnen hat zwei vorgelegte Stufen und wurde 1646 gebaut. An den sechs Aussenseiten befinden sich Reliefverzierungen. Der Marienbrunnen ist aus Marmor gefertigt.

Der Bad Reichenhaller Bildhauer Johann Schwaiger (1657–1734), ein Wilhelm Weißenkirchner Schüler, schuf 1693 die barocke Doppelfigur der Mondsichelmadonna mit Sternenkranz.

Genauer Standort: 47°43’28.9562″ N 12°54’24.3116″ E

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Dorfladen

Über den Autor

Karl Traintinger
Dr. Karl Traintinger ist der Herausgeber und leitende Redakteur der Dorfzeitung. Die Dorfzeitung ist seit September 1998 unter dem Motto: "Dorf ist überall" online. 2018 kam das Dorfradio, das Radiomagazin der Dorfzeitung dazu. Es wird jeden ersten Montag im Monat von der Radiofabrik in Salzburg ausgestrahlt und kann zudem weltweit gestreamt werden.

1 Kommentar zu "Marienbrunnen Großgmain"

  1. Michael Neureiter MMag. Michael Neureiter | 10. November 2022 um 10:16 |

    Lieber Karl Traintinger,
    mich freuts, dass Du immer wieder auch Kulturdenkmäler thematisierst, wie heute die Drei Kreuze Schallmoos, deren Renovierung ich vor Jahren mit Ursula Mair betrieben habe, oder den Dorfbrunnen Großgmain: Zur „Maria lactans“ möchte ich bemerken, dass es sich hier im strengen Sinn nicht um eine „Stillende Maria“ handelt, weil sie eben kein Kind stillt. Die einzige echte Maria lactans landesweit findet sich meines Wissens auf einem Fresko aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts der Filialkirche Buchberg bei Bischofshofen, ich lege eine Aufnahme bei, die ich gemacht habe. Ich habe für Buchberg die Turmuhr restauriert und revitalisiert.

    Ganz liebe Grüße
    Michael

    Maria lactans

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