Die Zuckerstätter aus Schneegattern

Erwin + Erwin Zuckerstätter, Metzgermeister, Schneegattern

Erwin + Erwin Zuckerstätter, Metzgermeister, Schneegattern | Fotos: © 2023 Karl Traintinger

In einer Zeit der immer stärker um sich greifenden Geschmacks-Vereinheitlichung wird es zunehmend wichtiger, die kleinen, handwerklich arbeitenden Betriebe zu fördern. Am einfachsten geht das, indem man dort einkauft. In unserer Reihe NAHversorger stellen wir diesmal die Metzgerei Erwin Zuckerstätter aus Schneegattern im Innviertel vor.

Karl Traintinger

Von Karl Traintinger

Den Familienbetrieb gibt es seit über 50 Jahren und der jetztige Metzgermeister Erich Zuckerstätter hat ihn von seinem Vater, ebenfalls ein Erich Zuckerstätter, übernommen. Das Schlachtvieh liefern Landwirte aus der unmittelbaren Umgebung. Oft wird mit den Betrieben schon seit Jahrzehnten zusammengearbeitet. Die kurzen Transportwege kommen dem Tierschutz zugute. Geschlachtet wird im Betrieb, so stressfrei wie nur möglich, und das merkt man an der hervorragenden Fleischqualität.

Da ich mittlerweile eher seltener Fleisch esse, schätze ich die traditionell hergestellten Produkte. Der Beinschicken schmeckt sensationell gut. Ich mag auch die unterschiedlichen Variationen der Kobernaußerwurst: die Pikante, die Grobe oder die Feine. Legendär ist auch die Sulze. Freilich gibt es noch mehr im Angebot, eben alles, was in einer traditionellen Metzgerei zu finden ist. Dazu kommt noch eine große Auswahl an Wildfleisch.

Für mich ist der Besuch bei den Zuckerstättern Erich jun. + sen. eine lieb gewordene Tradition. Sie sind seit 1968 in ihrem Verkaufswagen in der Hubert-Sattler-Gasse, nahe der Kreuzung Haydnstraße jeden Donnerstag auf der Salzburger Schranne zu finden.

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Dorfladen

2 Kommentare zu "Die Zuckerstätter aus Schneegattern"

  1. Rudo Pendergast Lukullus | 4. Juli 2023 um 07:59 |

    Die Rubrik Nahversorger finde ich super! Bitte dringend ausbaueen. Die Schranne in Salzburg ist ein gewaltiger Markt, wie ich sonst keinen kennen.

  2. Heutzutage ist es schon schwierig, ein Gasthaus zu finden, in dem ehrlich gekocht und nicht nur Convenience-Food schön dekoriert wird. Die Spinatknödel schmecken immer öfter überall gleich. Ich erinnere auch mit Schaudern an den Dattel-Curry-Aufstrich aus dem Thermomix, der plötzlich überall angeboten wird!

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