Noch ist nichts verloren!

Die heißen Diskussionen in Salzburg zum leidigen Kapuzinerberg – Tunnelprojekt nehmen kein Ende.  Es werden die Vorteile und Nachteile nach den bewährten Florianiprinzip  diskutiert, eine Lösung ist noch nicht wirklich in Sicht. Denkansätze gibt es viele, selbst die Politikerlösung mit einem Kreisverkehr im Berg steht im Raum.

In vorausdenkender Weise wurde bereits ein Tunnelportal bestellt, um möglichen Verteuerungen entgegenzuwirken. Das „Affentor 1“ von Jörg Immendorff wurde zwischenzeitlich vor dem Rupertinum abgstellt, damit sich die Salzburger schon einmal daran gewöhnen können. Der angenehme Nebeneffekt ist, dass sich die Diskussionen nur mehr um dieses Tunnelportal drehen und der Tunnel als solcher momentan in den Hintergrund tritt.

Vielleicht kann die Stadtregierung der Bevölkerung dann den Kapuzinerbergtunnel als Haus für Mozart II verkaufen und die Festspiele könnten dann im Sommer diese neuen Räume bespielen. Denn für die Festspiele ist in der Stadt Salzburg fast alles möglich, auch finanzierungstechnisch gesehen. (kat)

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Dorfladen

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