Bettina Niesar: Dresden, mon amour …

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Jakobsweg

Bettina Niesar durchstreift mit der Kamera ihre Heimatstadt und bringt gefühlvolle Schwarzweißbilder mit. Es sind keine Postkartenmotive die mit einer rosa Brille gemacht wurden. Begleiten Sie die Fotografin durch die Stadt und teilen Sie uns Ihre Eindrücke mit, wir freuen uns darauf! (Karl Traintinger)

Die Fotostaffel:

Bettina Niesar
Poesie ist Schwarz-Weiss. Eine junge Frau im Stakkatto unzählicher urbaner Eindrücke. Mythentod, Wiederauferstehung als neuer Anfang in der scheinbaren Kargheit des Augenblicks. Dresden, eine Stadt die tieftraurige Assoziationen weckt, stellt Bettina Niesar in das kontrastreiche Licht ihrer Zuneigung. In Bruchteilen einer Sekunde entscheidet Sie mit ihrem Auslïöser den Handlungsstrang ihrer fotografierten Geschichte. Ein ehrlicher, nicht entblößender Anfang, zwingt die BetrachterInnen ihrer Fotografien zur schonungslosen Überprüfung ihrer Klischees und vagen Gefühlen über eine Stadt die viel geblutet hat. Durch die Bilder von Bettina Niesar erleben wir aber auch ein Dresden der Zuversicht, Melancholie und überschäumender Vitalität.

Bettina Niesar kam 1965 in Dresden als jüngstes von drei Geschwistern auf die Welt. Kaum bekam sie ihre erste Kamera, eine “Certo 6×6” in der Plastikausführung, zu fassen, begann sie auch schon mit Hingabe zu fotografieren. 1982 wechselte sie zu einer “Exa 1b” mit der sie zur Bildchronistin ihrer Familie und Urlaubsreisen aufstieg.

2004 beschenkte sie ihr Mann mit ihrer 1. digitalen Spiegelreflexkamera. Dieses Werkzeug vor dem Auge stiegen die Ansprüche der sportbegeisterten Fotografin (skaten, radfahren) und sie trat 2006 dem Dresdner Photoverein “Objektiv” bei. Seit 2007 fotografiert sie das Spektakel Nachtskaten Dresden.

Ein Freund aus dem Fotoklub, Steffen Drache, führte schließich Bettina Niesar zur Analog-Fotografie zurück und weckte ihre Begeisterung für alte Kameras. Darunter auch solche, die in ihrer Heimatstadt hergestellt wurden, so die “Exakta Varex IIA und eine Rolleiflex Mittelformat. Erwähnenswert auch, eine alte Polaroidkamera SX70. Hauptsächlich aber, für ihr fotografisches Tagwerk, sozusagen, nutzt sie die digitale 30D von Canon. “Eigentlich fotografiere ich alles um mich herum, am liebsten aber Menschen, auf der Straße, als Akt, etc. “Doch auch meine Heimatstadt Dresden inspiriert mich immer wieder aufs Neue”, so Bettina Niesar auf die Frage, was sie denn so am liebsten fotografiere.

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1 Kommentar zu "Bettina Niesar: Dresden, mon amour …"

  1. Das Einstiegsbild zu den Dresdenbildern auf dieser Seite ist für mich das beste Foto der ganzen Serie! Gratulation.

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