„Le nozze di Figaro“ – Opera buffa von Wolfgang Amadeus Mozart

Mit einer frechen, frivolen Inszenierung sorgt Regisseurin Karoline Gruber, gemeinsam mit Studierenden des Departements für Musiktheater und Gesang an der Universität Mozarteum, für einen hinreißend erfrischenden, heiteren Opernabend im großen Studio des Mozarteums Salzburg.

Elisabeth Pichler

Von Elisabeth Pichler

Im Vorwort zu „Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit“ schreibt Beaumarchais: „Ein spanischer großer Herr (Conte Almaviva) liebt ein verlobtes junges Mädchen (Susanna), das er zu verführen sucht. Die Verlobte, der Mann, den sie heiraten soll (Figaro), und die Frau des Edelmanns (Contessa Almaviva) finden sich zusammen, um den Plan eines absoluten Heuchlers zum Scheitern zu bringen, dem Rang, Vermögen und Freigiebigkeit alle Macht verleihen, sein Vorhaben zu verwirklichen. Das ist alles, nichts weiter.“

Kürzer und präziser lässt sich Mozarts Figaro wohl kaum zusammenfassen. Der turbulente Tag, an dem nach etlichen Enttäuschungen dank schlauer Intrigen schließlich sogar eine Doppelhochzeit gefeiert werden kann, endet im nächtlichen Schlosspark mit einem Verwechslungsspiel, bei dem der Graf nicht die glücklichste Rolle spielt.

Roy Spahn (Bühne, Kostüm, Licht) hat einen großräumigen, großzügig mit Pflanzen ausgestatteten Wintergarten auf die Bühne gestellt. Hier sind Vorbereitungen für eine Hochzeit in vollem Gange. Der Gärtner liefert Unmengen von Bier und Sekt und bedient sich gleich selbst. Die Biertische werden mit Blumen geschmückt und die Gläser poliert. Beim Schriftzug „JUST MARRIED“ blinken zwar noch nicht alle Lämpchen, doch Figaro steckt schon im Frack. Wohl etwas voreilig, denn der Graf hat sein Okay zu dessen Trauung mit der Kammerzofe Su…

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